Wer hat sie noch nicht geschickt bekommen, diese PowerPoint-Datei in der eine knackige Rothaarige nackt vor der Kamera posiert und kurz bevor die Bilder anzüglich werden (denn auszüglich sind sie ja schon – und auch vorzüglich ) kommt der Hinweis, dass es sich hierbei um eine gewisse
Heather Christensen
handelt. Und die müsste ja jeder kennen, denn sie war die Hauptdarstellerin der Kinderserie und Kino-Filme um die sagenumwobene Pippi (Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraimstochter) Langstrumpf. “Jeder kennt sie, aber nicht so” lautet die Grundaussage der netten Collage.
Leider mal wieder ein Hoax
So schön dieser Gedanke auch sein mag und so schön er auch anzusehen ist, es stimmt nicht. Die abgebildete Dame ist wohl durchaus das Model Heather Christensen, doch leider war die niemals (als) Pippi (bekannt)!
Denn der uns allen vertraute Kinderstar war das Mädchen Karin Inger Monica Nilsson! Und die ist schon im Jahre 1959 geboren worden, weshalb aktuelle Nacktaufnahmen bestimmt nicht ganz so ästhetisch wären, wie die von Heather Christensen.
Also darum einfach mal nicht alles hin- und für bare Münze nehmen, sondern öfter mal kritisch hinterfragen, so wie unser Muffi8 das getan hat!
Ein nettes Webfundstück hab ich da vom Hoscht bekommen: Eine junge, knackige Dame beginnt sich laszief vor der Kamera auszuziehen…. was dann passiert, seht selbst:
Mit diesem dummen Spruch hat sich ein 39-Jähriger aus Kitzingen an seine Frau gewandt – soweit noch nicht schlimm, aber er stand in diesem Augenblick gerade in der Handgepäckkontrolle auf dem Erfurter Flughafen!
Das hat ihm nun eine Strafanzeige “wegen Vortäuschens einer Straftat” eingebracht, da die Kontrolleure sofort die Bundespolizei alarmierten. Die anschließende Handtaschenkontrolle förderte aber nichts Verdächtiges zutage, so konnte das Paar wenigstens noch den Flug nach Marokko erreichen.
Ich finde…
…man kann jetzt wieder auf die Kontrolleure schimpfen und den Polizeistaat verfluchen. Tatsache wird aber sein, dass die Kontrolleure solche Sprüche den ganzen Tag hören und darum hier mal “die Schnauze voll” hatten. Außerdem gehört es einem Kitzinger nicht anders, wenn er unbedingt nach Erfurt muss, statt dass er nach Nürnberg zum Flughafen fährt…
Vor kurzem hatte ich ja hier den Imperialen Marsch auf Tesla-Spule und einige Zeit davor den X-Wing-Testflug. Dieser Film hier zeigt wie das Leben mit den Imperialen Truppen in Kalifornien möglich ist:
Was taxi-blog.de, digitalvoodoo.de und orkpiraten.de schon mal für den 20. März ausgelotet hatten, hat nun ein anderer etwas professioneller für den 14. März – also genau einen Monat nach dem Valentinstag ausgerufen.
…damit Ihr Frauen Eurem Holden endlich zeigen könnt, wie sehr Ihr ihn liebt. Keine Karten, keine Blumen, keine tollen Nächste des Ausgehens. Der Name des Feiertages erklärt alles: nur ein Schnitzel (oder Steak) und ein Blowjob. Das ist alles.
Da meine Schnegge und ich dieses Ereignis bisher mehr oder weniger verweigerten, muss ich nun diese amerikanische Tradition aufleben lassen, um die Chance zu haben, in den Genuss des neuen FEIERTAGES zu kommen.
Ich empfehle ganz besonders die “in persona“-Seite und den darauf erscheinenden “Pif Scheiße”. Wenn der jetzt auch noch schlank ist, ist er dann vielleicht der “Dünn-Pfiff”?
Beim Florian hab ich gefunden, dass diese Versicherung auch nicht im Versicherungs-Verzeichnis der Schweiz aufgeführt ist. Außerdem gibt es in der Neugasse 75 in 8005 Zürich keine Versicherung. Bernd hat zudem herausgefunden, dass das Bild von Felicitas Scheiße-Gonzales in Wahrheit die US Moderatorin “Maria Bartiromo” ist.
Ich vermute ja, dass da ein verbitterter Versicherungsangestellter dahinter steckt, der sich im Zorn mal dachte “in was für einer Scheiß-Versicherung arbeite ich hier eigentlich“?
Schön auf “Dr. Gustav Scheiße wird 75″ unter aktuell:
“Gustav, Du bleibst der Größte für uns!”
Also heißt das dann: “Für immer der größte Scheiß”?
Wie geil ist das denn? Künstler Thomas Winkler hatte DIE IDEE zur Lösung der Finanzsorgen der Regierung: Einfach die Geldscheine als Werbefläche verkaufen! Wie das aussehen könnte?
Was haben die e-mail-User nicht alle überrascht und überwältigt reagiert und das eben empfangene Gedicht sogleich weiter verteilt! Welch eine unglaubliche Weitsicht muss dieser Kurt Tucholsky gehabt haben, wenn er ein solches Gedicht bereits im Jahre 1930 in “Die Weltbühne” veröffentlichte:
Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
-
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!
- Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.
- Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
- Trifft’s hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!
- Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
- Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.
- Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!
- Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
- Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.
Und vor allem, welch düstere Aussicht steht uns dann noch bevor? Doch weit gefehlt!
Tucholsky mag zwar schon genial gewesen sein, aber nicht soo genial! Hier handelt es sich mal wieder um einen der beliebten Hoaxes!
Der tatsächliche Autor ist der 69jährige Richard Kerschhofer aus Wien, schreibt das Sudelblog. Aber keine Sorge, sogar die Presse ist ab und an drauf reingefallen:
“…in Deutschland die Westdeutsche Zeitung und die Nürnberger Nachrichten (die zwei Tage später den Fehler berichtigten), oder in der Schweiz die Basler Zeitung und das St. Galler Tagblatt.”
Mehr dazu bei Sudelblog.de “Die Verbreitung einer Gedicht-Legende”
Es könnte einem Himmel-Angst werden wenn man sich so überlegt, was auf unser Erde alles so rumliegt und -fliegt, von dem wir keine Ahnung haben, da nur selten etwas zugegeben herausgefunden wird!
Nun war es aber mal wieder so weit, berichtet Der Standard: BBC und dänische Medien schockten heute nämlich mit der Meldung, dass seit 40 Jahren eine Atombombe der USA vermisst wird und irgendwo unter dem Eis von Grönland vor sich hin “gammelt“!
Am 21. Januar 1968 stürzte ein über der Thulebasis kreisender Bomber (immer bereit zum Gegenschlag auf Moskau) mit vier scharfen Atombomben ab. Trotz der verzweifelten Suche der US-Streitkräfte konnten nur drei der Sprengköpfe gefunden werden – die 4. Bombe blieb unter dem ewigen Eis Grönlands verschollen. Mehr beim Standard
Ob auf Grönland aufgrund der Klimaerwärmung überhaupt noch von “ewigem Eis” gesprochen werden kann, bleibt fraglich – vielleicht taucht sie ja irgendwann einfach wieder unter dem Schnee auf, so wie der Ötzi!
Manche Leute kommen schon auf echt witzige Ideen. So hat ein gewisser “fraro69” die ebay-Auktion seiner “mechanischen Kehrmaschine” dadurch aufgepeppt, dass er “möglichst viele Käuferschichten” direkt anspricht! Und das sind:
Der normale eBay-Surfer
Der Intellektuelle und FAZ-Leser
Der “Bild-Zeitung”-Leser und das Prekariat
Der Homeshopper von “QVC, HSE, BSE, LMA und wie diese ganzen Einkaufskanäle heißen”
Ich verlinke ihn mal, aber ob er es durch mein Zutun “sagenhafte Reichtümer überwiesen” bekommt und am “Jahresende bei Herrn Jauch” eingeladen wird, wage ich zu bezweifeln…
PS: eBay-Besucherzähler steht im Augenblick auf 16.077!