Blog-abfertigung

Blogger aus der Frankenmetropole Nürnberg

 
 

Dschungelcamp: Sind jetzt die C-Stars oder langsam die D- und E-Stars dran?

Erstellt von andy am Sonntag 29. Dezember 2013

Peinlichkeit” hat einen Namen! Das weiß seit Sarah Knappik (“… in the house”) und Georgina Fleur (“Das rote Sams“) im Dschungelcamp jeder. Jetzt gehts wieder los! Doch in 2014 wird “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus” nicht wirklich mit “Stars” gesegnet sein. Da wird es für die Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich wirklich schwer, sich diesen berühmten “ätzenden Spott” über die möchtegern Promis auszudenken! Diese Herrschaften hier sollen 2014 Schlangen, Käfer und Fischaugen verputzen:

  • Der “Tatort”-Schauspieler: Winfried Glatzeder (68 Jahre)
  • Der selbsternannte “König des Popschlagers”: Sänger Frank Wendler (41)
  • Die Schauspielerin (ehem. “RTL Samstag Nacht”) und Moderatorin: Tanja Schumann (51)
  • Das Gesicht des jungendlich-verspielten Musiksenders VIVA: Mola Adebisi (40)
  • Ein Kandidat der RTL-Castingshow “Deutschland sucht den Superstar”: Marco Angelini (29)
  • Kandidatin der Kuppelshow “Der Bachelor”, die sich “skandalös” ausgezogen hat: Melanie Müller (25)
  • Das Ex-Playmate und Ex-Frau von Schlagerstar Jürgen Drews: Corinna Drews (51)
  • Die Sängerin in die Pop-Gruppe Queensberry aus der 2008er ProSieben-Castingshow “Popstars“: Gabriella “Gabby” Christina De Almeida Rinne (24)
  • Der Schauspieler und Designer – und “Partygesamtkunstwerk”: Julian FM Stoeckel (26)

Also gut, die Leute sind etz bekannter als… ich, zum Beispiel. Aber “Stars”? Ich weiß nicht. Doch das Konzept der Show ist erkennbar: Damen, die mit ihrem Aussehen und Sexappeal Geld verdienen sind dabei. Da wird doch bestimmt was zu sehen sein!? ;-) Dazu noch ein paar Egozentriker, die sich garantiert an den Kragen gehen, fertig! ;-)

Was aber noch fehlt, ist dieser eine (Ex-) Weltstar, wie Brigitte Nielsen oder, doch, ja Helmut Berger. Nun gut, ist ja noch nicht alles in Stein gemeiselt. Aber von den 9 Sternchen da oben, würde ich auf Tanja Schuhmann als Dschungelkönigin tippen! Denn sie is tough und ein Energiebündel – und hat kann dazu als Komikerin spaßig und somit positiv auf die Zuschauer wirken!

Wir werden sehen… doch im Ernst! ;-)

Update: Österreichs Nervensäge Larissa Marolt und Dschungelkoch und Moderator Jochen Bendel fehlten in der Aufstellung!

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Harald Schmidt vor dem TV-Aus?

Erstellt von andy am Freitag 20. Dezember 2013

Wars das mit Dirty Harry? Sky Deutschland und die Kogel & Schmidt GmbH haben beschlossen, die Produktion der “Harald Schmidt Show” mit einer finalen Ausgabe zu beenden. Die letzte Sendung wird somit am 13. März 2014 auf Sky ausgestrahlt. Das gab der PayTV-Sender Sky heute in einer Pressemitteilung bekannt.

Erst vor Kurzem hat der Entertainer betont, dass er im Falle einer Absetzung durch Sky ein Karriereende anstrebe und nicht versuchen würde, erneut sein Format “Harald Schmidt Show” bei einem anderen Sender unterzubekommen. Evtl. trete er nur noch in Talkshows als Gast auf, den da ist er nach wie vor ein gern gesehener und gefragter, weil eloquent witziger Gast!

Ich fände es schade, wenns keine Harald Schmidt Show mehr gäbe, obwohl ich die Sendung auf Sky nicht kucken kann. Dennoch gibt es immer wieder TV-Ereignisse durch “Harry-Boy”, die ich nicht missen möchte. Naja, wer weiß, vielleicht wird mein Wunsch nach einer “Harald und Oli Show” doch noch erhört?

Quelle BILD

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Datenschutz is toll! Aber im Alltag?

Erstellt von andy am Mittwoch 11. Dezember 2013

Oft wird man in diesen Zeiten auf Datenschutz hingewiesen, im privaten wie geschäftlichen Bereich. Mit Entstehung der Piratenpartei wurde das Thema sogar noch höher in das Bewusstsein der Menschen gesetzt, obwohl nun klar wurde, dass die NSA eh seit Jahren alles mitliest und -speichert. Die Empörung bei der Bevölkerung war erstaunlich niedrig, als dieses enthüllt wurde.

Doch wenn man mal auf die Mitmenschen im normalen Leben achtet, so stellt man fest, dass hier die wenigsten sich Gedanken machen.

So sitze ich gerade im Wartezimmer eines Arztes und bekomme mit bzw. bekommen alle hier mit, was die ältere Dame, die hier wohl mit Ihrer Tochter reingekommen ist, für Erkrankungen hat oder hatte:

Mutti, was nimmste denn für Medikamente? Was wegen Deinem Blutdruck und was wegen dem Wasser in Deinen Beinen?

Gut, der Kreis an Menschen, die das hier mitbekommen ist überschaubar. Aber eben auch nicht weniger problematisch, wie Leute die in Menschenmassen mit dem Handy telefonieren! :-)

Darüber, wie sich die meisten in sozialen Netzwerken entblößen, will ich etz gar nicht meckern! ;-)

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Zum Hier-Essen oder zum Mitnehmen?

Erstellt von andy am Montag 2. Dezember 2013

BrotwoschdWer kennt diese Frage nicht und hat sich schon gewundert, wie wichtig das für die Mitarbeiter vom Burger-Brater ist, ob ich etz ne Papiertüte brauch oder nicht. Doch bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass nach der Entscheidung auch noch mal eine Taste gedrückt wird, obwohl die Papiertüte nix kostet?

Als interessierter Bürger hat man natürlich schon mal mitbekommen, dass es hier um die Mehrwertsteuer geht. Denn nimmt es der Kunde mit, ist es einfach ausgedrückt “Essensverkauf” und kostet 7% MwSt – verzehrt es der Kunde in den Räumen des Schnellrestaurants, dann werden 19% fällig. “Mäci & Co.” verlangen aber immer den gleichen Preis vom Kunden, was im Umkehrschluß bedeutet, dass sie am “Drive-In” unterm Strich mehr verdienen, als in ihren Räumen.

Ein schönes Beispiel hat Markus Ritter “ausgearbeitet”, als er sich 2x genau das gleiche bestellte, nur einmal INNEN und einmal AUSSEN angab und die Quittungen postete (hier). Bei seinem Beispiel bleiben von den bezahlten 8,78 Euro dem “Schnell-Vesper-Schuppen” 7,38 Euro INNEN und 8,18 Euro bei TO GO! In der ersten Verwirrung hat er sich mit der “Away-Tüte” dann an den nächstbesten Tisch gesetzt und gegessen, weshalb er sich nun zurecht vor der gleichen Strafverfolgung fürchtet, wie “Heuli-Hoeness“! ;-)

Doch diese Regelung betrifft nicht nur die amerikanischen Franchise-Ketten, sondern auch die Pommes-Bude an der Ecke. Und dort kann es zu noch verwirrenderen Situationen kommen:

Pommes mit Ketchup und Mayo sind eine Lieferung, wenn der Imbissstand nur über eine Verkaufstheke verfügt. Steht ein Stehtisch daneben, sind die Fritten eine Dienstleistung. Ausnahme: Nutzt der Kunde den Stehtisch nicht, sondern geht fünf Meter weiter und setzt sich auf eine Parkbank, sind die Pommes wieder eine Lieferung.Quelle steuertipps.de

Fazit: Man könnte also durchaus beim Brater des Vertrauens freundlich sein und sagen “Zum Mitnehmen bitte, da bleibt Dir mehr Verdienst!;-)

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Der Gipfel der Peinlichkeit: Dinner bei Lady Bitch Ray

Erstellt von andy am Montag 25. November 2013

Wem die Frau, die Oli Pocher in der Harald-Schmidt-Show “Fotzen-Sekret” überreichte, vorher noch kein Begriff war, der kennt sie spätestens jetzt: Skandal-Rapperin Lady Bitch Ray alias Reyhan Sahin bekam mal wieder ein Forum im TV und nutzte dies schamlos aus. Wobei “schamlos” bei ihr der falsche Begriff ist, denn sie garnierte viele Speisen mit Schamhaaren – ich hoffe unechten. Aber der Reihe nach.

Das perfekte Promi-Dinner wurde gestern mit Hot-Banditoz-Sänger Silva Gonzales, Schauspielerin Miranda Leonhardt, Ex-GZSZ-Star Pete Dwojak und eben Lady Bitch Ray ausgestrahlt. Bei den erstgenannten war Reyhan Sahin als Gast noch mit gut gebauten und maskierten Lustknaben aufgetaucht, die ihr Luft zufächern mussten – bei Silva entledigte sie sich des Dieners mit auffällig gespieltem Fordern von “weiteren 200 Euro”, da die Herren ja pro Stunde diesen fixen Betrag berappen müssten, damit sie ihr dienen dürften. Da der halbnackte Kerl nix hatte, musste er gehen – wie kaltherzig.

Der Gipfel ereignete sich dann aber in Bremen, als “Dr. Fotze” (Harald Schmidt) die Gäste mit einer spärlich bekleideten Dame namens „Maria Klitoris“ erwartete und verlangte, gewisse Speisen mit anzüglichen Namen von deren nackten Beinen zu lecken. Als Pete Dwojak sich weigerte prasselte eine Beschimpfungsarie über ihn herein, die ebenso unanständig geführt wurde, wie der gesamte Abend bis dahin – nebst, anzweifeln seiner genitalen Ausstattung.

Als ausgerechtet der arme Pete dann auch noch die Zahnbürste mit dem “Übernachtungsauftrag” zog – obwohl er auch noch einen technischen Defekt inszenierte – eskalierte die Situation, in deren Verlauf dann ein Abschalten der Kameras gefordert wurde. Pete übernachtete in einem Hotel und wurde am nächsten morgen von Reyhan für tot erklärt: Sie trug Trauer.

Als er doch noch auftauchte und gute Mine zu bösen Spiel machte, gaben sich alle demonstrativ die Hände und lächelten verbissen: Ende gut, alles gut…?

Nicht wenn man der Nachbetrachtung in der Sendung “Prominent” glaubt, denn da zwängte sich die Lady wieder vor die Kamera und zeigte sich als Opfer der “wüsten Beschimpfungen” von Pete, als die Aufnahmegeräte abgeschaltet waren. Er hätte ihr Depressionen vorgeworfen, leider kam er nicht zu Wort oder wollte nicht zu Wort kommen.

Was bleibt?

Ein widerlicher Abend und die Gewissheit, dass man sich schon im Bodensatz des guten Geschmacks suhlen muss, um heutzutage noch zu schockieren. Und, dass man alles darf, wenn es dann vorher als Kunst deklariert. Wer dieser Dame eine Plattform bietet, muss damit rechnen, dass es aus dem Ruder läuft und die Gäste Farbabdrücke ihres Unterleibs überreicht bekommen (wie bei Markus Lanz).

Dann ist es auch völlig egal, dass sie sich ständig widerspricht, wie z.B. dass sie für die Gleichberechtigung der Frau eintritt, dann aber eine halbnackte „Maria Klitoris“ zur Dekoration macht und deren Körper quasi herumreicht und “fremde Leute” von ihr essen lässt. Aber halt, es is ja Kunst und man bringt damit die Leute zum Nachdenken, dann ist ja kein Problem.

Dabei stellt sie in vortrefflicher Weise zur Schau, das ein Doktortitel nicht notwendigerweise mit sozialer Kompetenz oder einer gefestigten Persönlichkeit einher geht.Quelle paperblog

Frau Sahin ist hochintelligent und daher gehe ich davon aus, dass sowas alles eingeplant ist. Nur habe ich etwas Angst. Davor, dass irgendeine Dame in meinem Umfeld Teile des Benehmens übernehmen könnte – und vor allem, dass Lady Bitch Ray irgendwann nicht mehr Genitalien schockieren kann und sich daher dem Hinterausgang samt seiner Ausflüsse zuwendet. Egal, irgendein Sender würde es schon berichten – hoffentlich muss ich dann nicht davorsitzen! ;-)

 

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Endlich gibt es ein Wimmelbuch von Nürnberg

Erstellt von andy am Sonntag 24. November 2013

Wer hat sie als Kind nicht geliebt und weiß sie als Eltern heute zu schätzen? Wimmelbücher, die Sammlungen von Suchbildern mit pädagogischem Wert. Das Kind lernt genau hinzusehen und prägt sich die kleinen Anekdoten, die die Bilder manchmal erzählen genau ein. Die Regeln des Alltags auf einen Blick vermittelt!

Davon gibt es nun eine Ausgabe, die von der Frankenmetropole handelt. Und wenn es schon so viel zu erkennen gibt, dann ist es doch schön, wenn das die eigene Heimatstadt ist. Peter Engel, mit dem passenden Namen für die Heimat des Christkindes, pünktlich zum Christkindlesmarkt den Nürnbergern eine Freude gemacht!

Am besten gleich bestellen, denn so ein Geschenk sollte man immer zuhause haben: Wimmelbuch Nürnberg von Peter Engel

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Empfehlung für die Franken-Therme Bad Windsheim

Erstellt von andy am Samstag 16. November 2013

20131116-203845.jpgWie oft liest man etwas über Besonderheiten anderer Regionen und denkt sich “dou mäisti amol hie”. Doch meist ist man nicht informiert, was direkt vor der Haustür abgeht – gut, in Franken wird man auch nicht ständig durch das Fernsehen dran erinnert, wie in München, Berlin, Hamburg, etc.! Also muss man sich selbst auf die Suche begeben. Vielleicht kommt man dann in die Franken-Therme nach Bad Windsheim?

Schon der Name muss von Qualität zeugen – und so ist es auch. “Europas größter, ganzjährig beheizter Salzsee mit der Atmosphäre des Toten Meeres (26,9 % vollgesättigte Sole)” liegt in Westmittelfranken. “Der nur 750 Quadratmeter große “Salzsee” der Frankentherme wurde 2007 mit dem Deutschen Tourismuspreis ausgezeichnet” und ist wirklich eine Reise wert!

Wer noch nie im Toten Meer baden konnte, der wird von diesem “Auftriebserlebnis” überrascht sein. Dass man dort “im Wasser liegend Zeitung lesen” kann, wurde einem ja in der Schule schon erzählt. Aber wie eigenartig sich dass dann doch anfühlt, sollte jeder selbst rausfinden. Ein Gefühl wie wenn man einen Wasserball unter den Füssen hat, der ständig nach oben drückt. Echt Hammer! (Wegen Renovierung ist der Salzsee vom 25.11. bis 06.12.13 geschlossen).

Breites Angebot

20131116-204201.jpgAber mit dem See isses nicht getan! Das kennt man ja, dass man in solchen Bädern dann nach ner Stunde sagt “OK, das Wasser is warm – und jetzt?”. In der Bad Windsheimer Franken-Therme gibt es noch viel mehr: Nach der gesättigten Sole gibts eine (herrlich) warme 12% Sole, die am Abend durch Lichtwechsel und Klassische Musik unter Wasser sehr stimmungsvoll ist. Danach 3-4% Solen mit Massage-Düsen, Sprudel- und Strömungsbereichen. Einen Außenpool mit einem Bereich für “Bahnenschwimmer”, ein gutes Restaurant mit stolzen Preisen, aber fixen Bedienungen, zwei Dampfbäder (Aroma und Sole) und einen großen Saunabereich (Bio-Sauna, Finnische Sauna, Tauchbecken, etc.). Dazu noch einen grossen Wellness-Bereich, den ich aber nicht testen konnte.

Also eine absolute Empfehlung, nicht nur weil es in Franken liegt und “Franken” heißt. Wir werden in jedem Fall wieder kommen!

An dieser Stelle ein Dankeschön an Opa und Oma für den schönen Erholungstag! :-)

Mehr unter Franken-Therme Bad Windsheim

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Meine Stellungnahme zu den Monstertrassen an die Bundesnetzagentur

Erstellt von andy am Donnerstag 7. November 2013

Endlich betreibt man in Deutschland ernsthaft eine Energiewende und schaltet diese Atomkraftwerke ab. Doch wären die Energieriesen keine Riesen, wenn Sie das einfach so hinnehmen würden. Also wird von “vielen Seiten” die Energiewende torpediert, erschwert und Kosten verursacht, damit die Akzeptanz in der Bevölkerung sinkt. Die Politik ist zu uneins um dem entgegenzuwirken – dass sie von Energie-Lobby abhängig ist, würde ich nie behaupten.

Eine dieser Maßnahmen sind z.B. sündhaft teure und völlig überdimensionierte Übertragungstrassen quer durch Deutschland um angeblich “grünen Strom” von Offshore-Parks in der Nordsee in den Süden der Republik zu bringen. Die Wahrheit ist aber eher, dass hier Braunkohlestrom aus Sachsen (speziell bei der Trasse von Lauchstädt nach Meitingen) transportiert werden und zudem durch diese Monstertrassen die Verfehlungen der Energiemultis vom Steuerzahler getragen werden sollen. Denn die Konzerne haben sich seit der Privatisierungswelle kaum um den Ausbau der Netze gekümmert, da sie das ja selbst hätten bezahlen müssen. Diese Trassen werden von uns allen bezahlt und die Stromriesen können weitere Gewinne ausweisen!

Vor ein paar Jahren gab es einen Winter mit viel Schnee in dem viele Strommasten einfach abknickten – weil sie einfach nicht mehr so gewartet werden, wie es vor der Zeit der Privatisierung war. Bei Kraftwerksstillegungen 1999 – 2003 wurden 110KV- und 380KV-Verteileranlagen abgebaut bzw. nicht mehr richtig gewartet – und nun halten die Bosse die Hand bei der Politik auf und verlangen eine Trasse zu finanzieren, die unseren Strom in ganz Europa verkaufen bzw. billigen Strom aus Skandinavien importieren soll – der dann wieder teuer an den Verbraucher verkauft wird.

Und als Krönung quasi steht so eine Trasse gegen die Entwicklung des Strommarktes. Denn der geht weg von einer zentralisierten Versorgung, hin zu einer dezentralen mittels Photovoltaik-Anlagen, Bürgerkraftwerken, usw. die überall aus dem Boden sprießen. Und da natürlich jeder weiß, dass die Sonne nicht in der Nacht scheint oder es auch mal windstill sein kann, deshalb sollten die Milliarden statt für diese Trassen lieber in Gaskraftwerke investiert werden, die bei Spannungsengpässen anspringen – und zudem kann das Gasnetz ja durch das sog. “e-gas” ebenfalls erneuerbar gespeist werden (hier). Weitere Infos hier bei Energiewende ja! Monstertrassen nein!

Ein Vorschlag zur Güte wäre ja, das Kabel unter die Autobahn A9 zu legen und sich durch die Strahlung und Wärmeentwicklung das Schneeräumen im Winter zu sparen! :-)

Was kann man also tun? Stellungnahme bis 08.11.2013 abgeben!

Eine Stellungnahme an die Bundesnetzagentur richten und sich dort zu den Maßnahmen zu äußern! Ach wenn man das schon einmal gemacht hat. Denn die Stellungnahmen sind in allen Phasen der Konsultation (Bürgerbeteiligung) zu wiederholen. Du benötigst dafür nur 5 Minuten Zeit und solltest fordern, dass die Trassenverlegung außerhalb von Wohnbebauung stattfinden muss (Info zur Stellungnahme der BI Winkelhaid).

Eine Musterstellungnahme gibt’s bei der Bürgerinitiative Winkelhaid (hier als Word oder PDF) und bitte für jede volljährige Person separat eine Stellungnahme abgeben – nicht nur per Haushalt!

Ich habe mich natürlich auf die Trasse bezogen, die durch Franken führen soll und von der noch nicht mal klar ist, ob sie östlich oder westlich um Nürnberg herumführen soll.
“Seite 80ff + 89ff: Maßnahme D09 + D16 = Korridor D: HGÜ-Verbindung Sachsen-Anhalt – Bayern / Neubau Korridor Lauchstädt – Meitingen”

Die unterschriebene Stellungnahme bitte schicken

per Post an

Bundesnetzagentur
Stichwort: Netzentwicklungsplan/Umweltbericht
Postfach 80 01
53105 Bonn

oder per E-Mail an:
nep-ub-2013@bnetza.de

Abgabefrist für eine Stellungnahme ist Freitag, der 8. November 2013!! Bitte mitmachen, es lohnt sich!

Für ein lebenswertes Franken!

Mit freundlicher Genehmigung der Bürgerinitiative Winkelhaid

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Klaus-Karl Kraus auf der Consumenta

Erstellt von andy am Sonntag 3. November 2013

20131103-233055.jpgDie Verbrauchermesse Consumenta im Nürnberger Messezentrum ist mal wieder eine Reise wert gewesen. Nicht nur die Neuigkeitenschau von Gemüseschneidern, Fensterputzern und Silikon-Backformen zieht die Besucher an, sondern und vor allem auch die Spezialitätenhalle – im Volksmund auch “Fresshalle” genannt. :-)

Doch es fällt auf, dass auch diese Messen Veränderungen unterworfen sind. So sind die Messetüten mit Chips und Nudeln völlig aus dem Bild verschwunden, wobei noch vor Jahren nahezu jeder Gast einen solchen Sack mit nach hause geschleppt hat. Und es gibt bei weitem nicht mehr so viele Geschenke oder Versuchsangebote wie früher.

Da empfiehlt es sich die Orte aufzusuchen, die noch die alten geblieben sind:

So konnten wir heute beim Stand der Nürnberger Nachrichten einem Interview von Uli (Digmeyer?) mit dem Erlanger Mundartkomiker Klaus-Karl Kraus beiwohnen. KKK gestaltete diese “Fragestunde” teilweise wie eine seiner komödiantischen Auftritte indem er allerhand Anekdoten einfließen ließ.

Den größten Applaus erntete der Dozent auf der Uni Erlangen als er anmahnte “mehr Dialekt” zu sprechen, meinte dass “Franken zusammenhalten” soll und sich wirklich “nicht zu verstecken braucht”. Zudem prangerte er das wirtschaftliche und kulturelle Süd-Nord-Gefälle in Bayern an, da einfach die meiste Förderung einfach weiterhin nach München fließt. Der könnte doch in die Frankenpartei eintreten, denn das ist deren Thema. :-)

Alles in Allem war die Consumenta mal wieder eine sehenswerte Angelegenheit!

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Warum nicht einfach mal die “Harald und Oli Show”?

Erstellt von andy am Sonntag 27. Oktober 2013

Oft habe ich hier schon über Harald Schmidt und seine legendären Gags berichtet. Winterkirschen , Fascho-Prügelchen und die Metal-Arten waren überragend, um nur drei zu nennen. Er war seinerzeit “Mr. Late-Night” und “Grandseigneur des Spaß-Fernsehens“.

Dann kam der Versuch mit Oliver Pocher, der unterm Strich ziemlich peinlich endete – unter anderem auch mit einem medialen Schlagabtausch. Wobei man aber bei Betrachtung der heutigen Pocher-Becker-Zickereien durchaus am jungen “Gewalt-Spassmacher” liegen könnte.

Nun darbt Harald Schmidt, nachdem seine Rückkehr zu Sat.1 quotenmäßig gründlich in die Hose gegangen ist, beim Bezahlsender Sky sein Dasein.

Dort gibt es aber trotzdem hin und wieder wahre Höhepunkte, die sich der “Decoder-lose TV-Zuschauer” im Internet ansehen kann. Dort gab es vor kurzem eine tolle Sendung mit Olli Dittrich…

Und da kam mir die Idee!

Da diese Sendungen immer gut für die Lachmuskeln sind, wäre das doch ein Konzept, auf Dauer mit beiden zusammen eine Late-Night-Show zu machen? Oder zumindest dem Herrn Dittrich regelmäßige Passagen oder Rubriken einzuräumen? Zumal Olli Dittrich zur Zeit im TV auch nicht gerade omnipräsent ist.

Denn Harald Schmidt und Oliver Dittrich ergänzen sich nicht nur humoristisch, sondern schätzen sich auch gegenseitig – was bei Alphatierchen “Schmidtchen” schon echt was wert ist.

Vielleicht dringt es ja irgendwie bis nach Köln-Mülheim, was ich hier so schreibe. Und ich glaube, es würde nicht nur mich vor das Empfangsgerät locken! :-)

Videos von “Dirty Harry” bei Sky hier



Sky - Jetzt bestellen!

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Für Blogger gelten also auch die Prinzipien des Journalismus

Erstellt von andy am Freitag 18. Oktober 2013

Unter dem Titel “Auch Blogger müssen sorgfältig recherchieren” haben die Dresdner Nachrichten heute veröffentlicht, dass die Regeln des Journalismus auch für Blogger gelten. Sie berufen sich dabei auf einen Bericht der c’t Webdesign.

Demnach sollten Blogger bei ihren Posts ähnlich gewissenhaft recherchieren und wie Journalisten schreiben. Andernfalls kann es passieren, dass sie z.B. für Falschaussagen o.ä. rechtlich belangt werden.

Nichtjournalisten könnten sich ja eigentlich auf das sog. Laienprivileg berufen, das laut einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 1991 besagt, “dass der Einzelne nur dann eine besondere Sorgfaltspflicht hat, wenn er Tatsachen verbreitet, die er aus dem eigenen Erfahrungsbereich heraus überprüfen kann. Oft sei das aber nicht möglich, weil der Laie nicht den gleichen Zugang zu Informationen hat wie Journalisten – und letztlich wieder auf Medienberichterstattung angewiesen ist.”

Doch teilweise rufen Blogger zum Boykott bestimmter Firmen auf und stützen sich auf Tatsachenbehauptungen. Hat sich aber nach einiger Zeit der Vorwurf überholt, könnte es für den Schreiber problematisch werden.

Am besten arbeiten Blogger also so nah an den Prinzipien des Journalismus wie möglich. Das bedeutet zum Beispiel, dass sie wörtliche Zitate ganz korrekt wiedergeben, indirekte richtig paraphrasieren, so dass der Sinn erhalten bleibt. Bei Kommentaren sollten sie nicht ausfallend werden und bei Tatsachenbehauptungen noch einmal prüfen, ob sie in dieser Form noch aktuell sind. Weitere Informationen bietet u.a. der Deutsche Presserat.

Ich fühle…

…mich nun hier mal echt bestätigt! Denn seit Beginn meiner Bloggerei versuche ich immer Behauptungen belegen zu können oder mich mit Anschuldigungen zurückzuhalten. Bei Co-Autoren habe ich oft mit viel Aufwand Aussagen mittels “man könnte denken dass” oder “da drängt sich der Gedanke auf dass” entzerrt. Beim Glubb-Blog kommt da noch hinzu, dass bei polarisierenden Themen oft unflätige Ausdrücke in den Kommentaren fallen, wenn – was ja nun öfter mal vorkommt – ein Fan nach desaströser Leistung der FCN-Truppe des Nachtens sich volltrunken die Wut vom Leibe schreibt.

Weiter muss ich aber auch sagen, dass oft meine Berichte nicht so reisserisch waren, wie bei Kollegen, die auf solche Regeln keine Rücksicht nahmen. Die hatten dann mehr Leser – aber ich fühle mich heute bestätigt. :-)

Allerdings is das schon eine harte Nummer mit den revidierten Themen, denn ganz ehrlich, ich weiss heute nicht mehr, über was ich seit 2006 alles gebloggt hab. Wenn ich das alles heute noch überprüfen müsste? Wär ein ganz schöner Aufwand! Oder sollte ich das trotzdem? Oder bin ich anders einzustufen, weil ich kein Spezialblog bin?

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Vine: Coole Filmchen am Smartphone, aber es frisst Speicher!

Erstellt von andy am Dienstag 8. Oktober 2013

Beim Sugar-Daddy hab ich es entdeckt und natürlich gleich mal ausprobiert: Vine! Wikikpedia nennt es ein kostenloses Computerprogramm für internetfähige Mobiltelefone, das seinen Nutzern erlaubt, sehr kurze Videos mit anderen zu teilen. Der Austausch erfolgt über die sozialen Netze Twitter und Facebook.

Ich nenne es eine einfache Möglichkeit ein kurzes Spaßvideo mit “der Welt” zu teilen. Und inzwischen bin ich schon ein ziemlicher Fan davon, weil es echt Leute gibt, die ein 6-Sekunden Loop-Video derart spaßig gestalten können, dass ich mich richtig wegschmeissen könnte:

Mehr bei vine.co

Leider ist die Suche in diesem Ding unglaublich unkomfortabel, sodass man gewisse Filmchen nicht mehr wieder findet, wenn ein paar Tage vergangen sind. Sugar Ray schreibt zudem von einer wahren Spam-Welle, wenn man selbst etwas erstellt und auf Twitter verbreitet. Aber das hab ich aus dem Grund noch nicht probiert.

Speicherfresser auf dem iPhone

Eher nervt mich eine andere Geschichte an dieser App, dass sie unglaublich Speicher verbraucht. Nun schon klar, würde ich dauernd Filme erstellen, wäre das nachvollziehbar, aber einfach nur beim Anschauen von anderen Filmen?

Die App hat ca. 15MB, doch nach der ersten Suche und dem ansehen von ungefähr 10 Filmen belegt das Ding plötzlich 80MB! Wenn ich dann wie heute das “RapVideo” eines Predigers (“My crew is big and it keeps getting bigger, that’s why jesus christ is my nig…“) suche, dann hat das Ding 277 MB in Benutzung. Ich sehe mich also gezwungen, die App alle 3 Tage zu löschen und wieder zu installieren, damit das Teil wieder bei 15MB anfängt.

PS: Das RapVideo hab ich gefunden bei Epicfail, viel Spaß beim Fremdschämen… ;-)

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