Blog-abfertigung

Blogger aus der Frankenmetropole Nürnberg

 
 

Spruch des Tages von Peer Steinbrück

Erstellt von Andreas Brandl am 3. Juli 2008

Wenigstens ist er ehrlich! Bundesfinanzminister Peer Steinbrück witzelte gegenüber Reportern des SPIEGEL über seine Erfolge bezüglich eines ausgeglichenen Haushalts:

Erst hatte ich Schwein und dann kam auch noch Glück dazu!

Eine Anspielung auf die berühmte Aussage des Fussballers Jürgen Wegmann: “Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“! 😉

Steinbrück hat also den Blick für die Wirklichkeit nicht ganz verloren. Denn die brummende Wirtschaft und die damit steigenden Steuereinnahmen machten es ihm leicht weniger Schulden zu machen also vorher!

Quelle: Tagesthemen-Kommentar von Alois Theisen, HR

Abgelegt unter Spruch des Tages | Keine Kommentare »

Spruch des Tages von Jewgenij Kaspersky

Erstellt von Andreas Brandl am 16. April 2008

Geschäftsführer und Mitbegründer der russischen IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab, Jewgenij “Eugene” Kaspersky gab im Spiegel (Ausgabe 15/2008) ein nettes Interview über die neue Art der Computerkriminalität und neuartiger Viren. Auf die Frage, ob Apple- oder Linux-Rechner sicherer sind meinte er:

“Das Internet ist ein gefährlicher Ort, und Windows-Nutzer wissen, dass man eine Rüstung tragen sollte. Apple-Nutzer tragen stattdessen Hawaii-Hemden.” 🙂

Interessanterweise merkte er am Ende des Interviews an, dass “in der näheren Zukunft” dem Problem der Schad-Software nicht beizukommen ist. Darum vermutet er, dass es bald nicht mehr möglich sein dürfte, anonym im Internet zu surfen. “Man wird seinen Ausweis, seinen Internetführerschein am Eingang vorzeigen müssen“.

Abgelegt unter Internet | 2 Kommentare »

My speech is not very sophisticated

Erstellt von Andreas Brandl am 9. April 2008

Ich war vor Kurzem auf einem Seminar, in dem der Dozent, nachdem er merkte, dass er kaum noch deutsche Wörter verwendet, ein nettes Filmchen einspielte:

(Video für iPhone-User hier)

Da ich selbst kaum was von dem Zeug verstehe, das da gebrabbelt wird, hab ich das mal von Henning Schürig geklaut:

Drill down, Enterprise Application Integration, Return on Investment, OLAP, close-the-loop, bold move, rocket science, fit for growth, performance feedback, connectivity, TCO, DB-Server, KPMG, easy-to-use,…

Doch wenn wir ehrlich sind, hören wir uns nicht auch manchmal so an? Sagen so Dinge wie “Die Boots hab ich mir von Outlet-Store geholt” und das dann gleich im Internet gepostet? Und zum Dank gabs nen Keyholder als Giveaway?

Am besten finde ich hierzu aber die Mischungen wie downgeloaded und upgegraded! 🙂

Und als ich dachte, ich hätte eine “neues” Filmchen gefunden, hab ich gesehen, das Robert das schon für über einem Jahr verbreitet hat! Egal, dann ist es halt ein Klassiker – oder sollte ich lieber schreiben: Oldie but goldie? 😉

Wer weiß noch ein paar Anglizismen?

Abgelegt unter Computer, Web-Videos | 4 Kommentare »

Spruch des Tages

Erstellt von Andreas Brandl am 25. März 2008

Es geschah auf der Fahrt nach Karlsruhe: Eine Unterhaltung über den Unterschied zwischen katholisch und evangelisch. Ist es wahr, dass die Lutherischen andere Regeln haben und viele Vorschriften nicht so eng sehen?

In Folge der Diskussion fiel folgender Spruch:

Die Evangelischen sind viel cooler als die Katholiken. Sie sind quasi die Glubbfans unter den Christen!

🙂

Abgelegt unter Spruch des Tages | 2 Kommentare »

Drücker an der Haustür

Erstellt von Andreas Brandl am 22. März 2008

Es geschah in Lauf. Ein Drücker klingelt und hat ein paar Fragen:

Haben Sie Probleme mit Ex-Drogensüchtigen?
Nein
Würden Sie Ex-Drogensüchtige dann einstellen?
Nein

Er soll dann ziemlich perplex gewesen sein! Vielleicht hätte er doch nicht um die ehrliche Meinung bitten sollen… 😉

Abgelegt unter live-blogging | Keine Kommentare »

Eine Weisheit zum 125. Todestag von Karl Marx

Erstellt von Andreas Brandl am 14. März 2008

Karl Marx (Wikipedia) starb am 14. März 1883 in London (geboren am 5.05.1818 in Trier) und war der wohl bedeutendste Kritiker des Kapitalismus – was ja heute wieder modern ist. Passend dazu hörte ich eben im Radio diesen passenden Spruch, abgegeben von einem Zuhörer am Telefon:

“Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.”

Und er fuhr fort mit: “Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren. Beweis: Schmuggel und Sklavenhandel.

Zum Gedenken gibt es noch gute Sprüche hier, hier und einen Songtext hier – und obwohl ich nicht denke, dass Marx ein Satanist war, hier eine ganze Sammlung von Aussagen! 😉

Quelle meines Spruches “Die kapitalistischen Bedingungen der Forschung
(T.J.Dunning, zitiert nach Marx: , in MEW 23, Berlin 1966, S. 788)

Bücher von Karl Marx hier

Abgelegt unter Geschichte, Politik und Wirtschaft | Keine Kommentare »

Spruch des Tages von Jürgen Becker

Erstellt von Andreas Brandl am 20. Februar 2008

Unterhalten sich zwei katholische Priester!

A: Werden wir es noch erleben, dass das Zölibat aufgehoben wird?

B: Wir nicht mehr, aber unsere Kinder!

von Jürgen Becker

Abgelegt unter Spruch des Tages | Keine Kommentare »

Spruch des Tages von Christoph Maria Herbst

Erstellt von Andreas Brandl am 1. Februar 2008

Da wäre ich auch gerne dabei gewesen: Gestern gab “StombergChristoph Maria Herbst einen Spruch ab, als er, Bastian Pastewka und Michael Kessler während des Stücks “Männerhort” von Dr. Gabriele Pauli überrascht wurden:

“Sie kenne ich! Sie hängen in meinem Spind”

Absoluter Brüller, der auch noch zeigt, wie schlagfertig er ist. Schließlich war das ein Streich der Sendung “Verstehen Sie Spass” – er kann also kaum mit Frau Pauli gerechnet haben! 😀

Die Geschichte ausführlich hier beim Frankenblog

Abgelegt unter Fernsehen, Spruch des Tages | Keine Kommentare »

Spruch des Tages über Edmund Stoiber

Erstellt von Andreas Brandl am 28. September 2007

Weil er heute Geburtstag hat und morgen in Rente gehen kann! Im B2radioWelt-Interview meinte heute morgen ein Mitglied der “Biermösl Blosn“, dass sein Lieblingsspruch vom Ede war

“Ich mache nicht nur leere Versprechungen sondern halte mich auch daran!”

und er wünscht ihm

“alles Gute wenn er Abschied nimmt! Und dass er mit der Express-S-Bahn immer pünktlich zum Flughafen kimmt!”

So, nun könnt Ihr Euch aussuchen, was der Spruch des Tages ist! 🙂

Abgelegt unter Radio, Spruch des Tages | Keine Kommentare »

Spruch des Tages: Freibier für alle

Erstellt von Andreas Brandl am 30. August 2007

Das hat sich Bundes-Gesundheitsministerin Ulla “ich behalte meine Polypen” Schmidt ganz anders vorgestellt, als sie ihren Vorschlag “10 Tage Sonderurlaub für Berufstätige bei einem Pflegefall in der Familie” auf die Tagesordnung setzen ließ. Doch leider kommt wie immer die Frage: Wer soll das bezahlen? Die Krankenkassen lehnen eine Übernahme der Kosten natürlich ab und die Union, sowie auch die Caritas reagieren skeptisch bis ablehnend auf den Vorschlag.

Herausragend in der Ablehnung war der pflegepolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Willi Zylajew (CDU), der Schmidts Idee zwar als “sehr schön” bezeichnete, aber sie eine Ähnlichkeit hätte mit der Forderung

“Freibier für alle”

Ich finde diesen Spruch echt witzig, aber er zeigt auch, wie die Politiker in der großen Kanalisation Koalition miteinander umgehen. Wer ein bisschen Ahnung von Gruppendynamik, richtigem Diskussionsverhalten oder einfach “nur” von Respekt hat, erkennt hier ein Exemplar der berühmten Killerphrasen. Und die haben nur den einen Zweck, den anderen “mundtot” zu machen und wer sie verwendet, hat das Ziel zu überzeugen aufgegeben und will nur noch recht haben. Wenn die so schon miteinander umgehen…
Robert Basic hat auch noch ein paar schöne Killerphrasen parat, aber dennoch ist “Freibier für alle” für mich einfach der Spruch des Tages. 🙂

Quelle Spiegel.de

Abgelegt unter Spruch des Tages | Keine Kommentare »

Spruch des Tages über Metropolregionen

Erstellt von Andreas Brandl am 31. Juli 2007

Auf der Seite n-tv.de gibt es eine BilderserieDie Metropolregion lebt” mit herrlichen Bildern auch aus der Metropolregion Nürnberg / Franken. Im Text unter den Bildern fällt folgender Hammer-Satz:

“Stärken stärken” stärkt Starke eben stärker

Grund ist, dass sich beim EU-Gipfel im Jahr 2000 (Lissabon) die damals 15 EU-Mitgliedsstaaten auf die Strategie “Stärken stärken” verständigten und so die “europäischen Metropolregionen als Förderkategorie und Gegenstand europäischer Wachstumspolitik an Bedeutung gewannen”. Der negative Aspekt dabei ist, dass der schwache auf der Strecke bliebe.

In Deutschland hat die Ministerkonferenz für Raumplanung seit 1995 elf EMR identifiziert und ausgewiesen: Berlin-Brandenburg, Hamburg, Rhein-Ruhr, Frankfurt/Rhein-Main, München, Stuttgart und Halle/Leipzig-Sachsendreieck, sowie 2005 auch Bremen-Oldenburg, Hannover-Braunschweig-Göttingen, Rhein-Neckar und Nürnberg/Franken.

Abgelegt unter Politik und Wirtschaft, Spruch des Tages | Keine Kommentare »

Wert und Wertigkeit von Dr. Eckart von Hirschhausen

Erstellt von Andreas Brandl am 10. Juli 2007

Gestern Abend lief im Ersten um 00:35 Uhr “Roglers rasendes Kabarett” mit Richard Rogler (ein Franke aus Selb) und seinen Gästen. Dabei war eine besondere Nummer von Dr. Eckart von Hirschhausen zu sehen. Er kam auf die Bühne und zeigte den Unterschied zwischen Wert und Wertigkeit auf, in dem er einem Gast einen 20 Euro-Schein in die Hand drückte und die Gefühle des Beschenkten und der Unbeschenkten beschrieb.

Spruch des Tages

Dann sprach er aus, was in den Menschen vorging, als er dem Herren in der ersten Reihe die 20 Euro wieder wegnahm: “Haha, geschieht ihm Recht! Wenn er schon in der ersten Reihe sitzen darf, dann braucht er nicht auch noch beschenkt werden“! Und dann käme es zu einem Effekt, den die Psychologie als den

Stoiber-Effekt

bezeichnet:

Wenns ich nicht bekomme, solls keiner haben! 🙂

Und dann gab es noch ein paar sehr anschauliche Beispiele dazu:

  • Wenn sie nur noch 10 Cent im Geldbeutel haben, sind sie pleite und schlecht drauf. Wenn sie dagegen ein 10 Cent-Stück auf der Straße finden sind sie glücklich: “Das ist heute mein Tag“!
  • Ihr Chef verspricht ihnen eine Gehaltserhöhung von 500 Euro netto: Sie sind extrem gut drauf – bis sie im Monat drauf erfahren, dass nur sie 500,- Euro erhielten, alle anderen bekamen 1.000 Euro netto! Dann sind sie extremst schlecht gelaunt!

Herrlicher Spruch in einem Klasse-Programm! Diese Gedankenspiele funktionieren aber auch mit anderen Dingen als Geld:

  • warten sie mal 10 Minuten bei einem Arzt ohne Zeitschrift…
  • und dann gehen sie mal für 10 Minuten ins Internet, oder verbringen die Zeit mit einem Model!

Was natürlich nicht heißen soll, das für mich Zeit im Internet genauso anregend ist, wie mit einem (weiblichen) Model zusammen zu sein… 🙂 Ich glaube, ich hab schon wieder eine Sendung, die ich verfolgen will…

Abgelegt unter Fernsehen, Spruch des Tages | 3 Kommentare »