Alle Beiträge von Andreas Brandl

Schade: Blogscout.de hört auf

Zuerst hab ich es beim StoiBär gelesen, dann erst kam eine e-mail von Dirk Olbertz:

Du bekommst diese Mail, weil Du dich bei Blogscout.de angemeldet hattest und ich Dir heute mitteile, dass der Dienst mit sofortiger Wirkung eingestellt wird. Mehr Informationen bekommst Du auf blog.blogscout.de

Was ist denn da los? Ich hab fast jeden Tag auf Blogscout geschaut und meine Besuche und Suchbegriffe gecheckt! Und wo ist das jetzt alles?

Spaetestens am 15. September werden alle Daten aus der Datenbank entfernt, Du musst Dich bei Blogscout also nicht abmelden.

Dann bedankt er sich für mein Vertrauen und entschuldgt sich für die Unannehmlichkeiten….

Nunja, es war ein kostenloser Dienst – deshalb war eigentlich klar, dass er irgendwann eingestellt wird! Aber ich hab meine Blogscout-Oberfläche sehr genossen und sage auf diesem Wege Danke an Dirk Olbertz

Leider steht in seinem Blog nichts darüber, sein letzter Eintrag ist über die GEZ (das darf ich doch schreiben, oder?). Auf Blogscout.de finden wir nur einen Eintrag, der alles erklären soll:

Warum dieser Schritt? Ich wollte mit Blogscout einen Wegweiser für die Blogosphäre schaffen…

Tja, dafür hab ich Blogscout selten benutzt, auch ich nutzte nur die Statistiken.

Weiß jemand ein ebenfalls höchst-nützliches Tool?

Update: Sein neues Projekt heißt NoseRub, ein “Dezentrales Social Network“…

Ostfränkische Orthopäden-Odyssee

Sind das die Folgen der Gesundheitsreform? Oder habe ich bloß mal wieder besonderes Glück gehabt, dass ich einen Fehler im System gefunden habe:

Wie Ihr wisst, hab ich ja ein besonderes Talent mir zu dummen Zeitpunkten blöde Verletzungen zuzuziehen. Nachdem ich in letzter Zeit endlich wieder etwas Kondition aufbauen konnte, habe ich mir gestern eine Verletzung im Rippenbereich zugezogen. So hart, dass ich für ca. 2 Minuten keine Luft mehr bekam. Den Rest des Tages verbrachte ich dann damit, mich wie ein Roboter fortzubewegen, da ich bei JEDER Bewegung einen Stich in der Herzgegend bekam. Das Atmen ging dann wieder, nur mit hinlegen oder in der Nacht sich umdrehen war nix.

Also auf zum Arzt! Ich bin ja ein folgsamer Bürger, darum mach ich es so, wie es gefordert wird: Ich werde bei meinem Hausarzt vorstellig, lasse mir eine Überweisung zum Orthopäden ausstellen und begebe mich zu meinem Sportmediziner in Röthenbach. Doch ein Schild im Fenster: “Urlaub! Bis einschließlich 27.08.!” Mist, gerade heute, dann geh ich eben zur Vertretung, der wird das auch können…

Ich fahre zurück nach Lauf und suche diesen Arzt mit dem unaussprechlichen Namen in der Nähe des Marktplatzes. Dort angekommen wundere ich mich zwar über das dunkle Treppenhaus, fahre aber trotzdem mit dem Aufzug hoch: “Urlaub! Ab 27.08.!” Wie jetzt, wollt Ihr mich bissi veräppeln? Es wäre ja kein Problem, wenn ich mich richtig bewegen könnte…

Gut zurück zu den Pegnitzwiesen zum Auto, da komme ich beim nächsten Orthopäden vorbei. Ja, der hat mir ja mal meine gebrochene Zehe gerichtet, da geh ich jetzt rein. Die Arzthelferin ist “not amused” dass ich nicht vorher angerufen hab. Sorry, ich dachte ich bin verletzt und gehe zu nem Arzt! Da war doch mal was mit einem gewissen Hippokrates? Als sie mich doch angenommen hat, bemerkte sie fast schon triumphierend, dass auf der Überweisung “Chirurgie” steht und “des däff ma näd annehmä“.

Etz könnt’ Ihr mich aweng gern haben, ich fahr zurück zum Hausarzt, der ist auch nicht da – egal, geh ich halt zu seiner Kollegin. Ich warte ne halbe Ewigkeit im Wartezimmer, während mir draußen ein pflichtbewusster Verkehrsüberwacher einen Strafzettel an den Scheibenwischer klemmt… das nächste Mal lass ich die Dinger laufen!!

Die Ärztin denkt, dass alles i.O. ist, ich es aber trotzdem noch gerne beim Orthopäden überprüfen lassen soll, wenn ich mir wegen meines Urlaubs in eineinhalb Wochen Sorgen mache.

Gut, dann schone ich mich jetzt noch etwas und fahr morgen zum Sportarzt! Hoffentlich geht die Odyssee nicht wieder von vorne los…

Anmerkung: Von der Arzthelferin meines Hausarztes hab ich erfahren, dass die beiden Praxen sich wirklich nicht überschneiden dürfen mit ihren Urlaubszeiten, und wenn das rauskommt, dass es dann Ärger von den “Vereinigungen” gibt! Gut, dass ich keine Namen genannt habe!

Harald Schmidt wird fünfzig…

…will aber nicht feiern” so lautete die hochinteressante Hommage an “Dirty Harry” von Klaus Michael Heinz, die gerade in der ARD lief.

Das besondere war, dass immer auf der linken Seite die Jahreszahlen der Aufnahmen eingeblendet waren. Es wurde natürlich sein Werdegang beleuchtet, immer nett unterbrochen durch amüsante Aussagen von Harald bei Talkshows oder Interviews. So behandelte man u.a. die Sendung “Schmidteinander“, die er zusammen mit Herbert Feuerstein moderierte, sein mäßiger Erfolg bei “Verstehen Sie Spaß…?“, sein Wechsel zu SAT.1 und die Anfänge als Late-Night-Talker. Seine ersten Gehversuche als harter Showmaster, was ihm letztendlich den Namen “Dirty Harry” eingebrachte.

Herausragend hier die Angelegenheit mit Bettina Böttinger: Diese meinte damals, er sei zu “lasch” und müsse härter werden, woraufhin er ein Bilderrätsel mit 4 Fotos präsentierte. Im einzelnen waren da zu sehen: eine Ausgabe der Zeitschrift Emma, eine Flasche Eierlikör, eine Klobrille und Bettina Böttinger. Die Frage war dann: “Was haben diese Dinge gemeinsam?” – Schmidt antwortete selbst: “Diese vier Dinge würde kein Mann freiwillig anfassen“. Einige Wochen später kam Frau Böttinger dann in die Harald-Schmidt-Show, verkündete, dass sie das gar nicht witzig fand und verließ mitten im Interview die Show!

Was leider nicht gezeigt wurde, war wie Schmidtchen in einer der nächsten Sendungen reagierte: Er präsentierte abermals das Bilderrätsel und stellte auch die gleiche Frage. Nur war die Antwort diesmal “Das sind alles Dinge, die unser Leben ein kleines bisschen schöner machen“!

Das Schmidt als Schauspieler begonnen hat wissen viele, dass er aber vor ein paar Jahren von der Zeitschrift “Theater heute” von einer unabhängigen Kritikerjury zum “Besten Nachwuchsschauspieler des Jahres 2002” (30.08.2002 Quelle hier) gewählt wurde, war auch mir unbekannt. Das Kulturmagazin widmete ihm sogar einen 8-Seitigen Bericht (Interview hier). Ausgezeichnet wurde er offenbar für seine Rollen in “Claus Peymann kauft sich keine Hose, geht aber mit mir essen“, “Die Direktoren” (Schauspielhaus Bochum) und “Warten auf Godot“. Aber nicht nur die hohe Kultur (Kriminalpolizei – Zu wem wolln sie denn…) hats ihm angetan, er spielte auch in einigen Spielfilmen mit, so u.a. “Nich mit Leo“, “Late Show“, “Vom Suchen und Finden der Liebe“.

Gegen Ende des Berichts wurde ganz deutlich auf eine offenbare Feindschaft zwischen Schmidt und Johannes B. Kerner eingegangen. So erklärt Harald in einem “Werkstattgespräch” (Unterhaltung nach der Show mit Zuschauern) dass man JBK nicht mehr in die Sendung einladen werde und echauffiert sich weiter über dessen sensationsgeile Berichterstattung vom “Massaker von Erfurt” (2002).

Weiter durften natürlich der Griff an die Brust von Samantha Fox, der “Lecker” über Verona Pooths Gesicht (damals Verona Feldbusch) und die 4stündige Dampferfahrt nicht fehlen! Für alle die es verpasst haben, es wird wiederholt und zwar

Herr Schmidt wird 50, will aber nicht feiern
22:40 Uhr, WDR, Samstag, 25.08.07

Also anschauen, oder gleich aufnehmen! Update: Ich hab es aufgenommen, aber das WDR hat einen Tatort gesendet… eigenartig war nur, dass der “Guide plus” als Titel “Herr Schmidt wird 50, will aber nicht feiern” verwendete…?

Netter Bericht auch auf beim FocusPolenwitze, Busengriffe, Musikantenstadel

Endlich: Der BILDblog-Werbespot!

Ja, er überrollt das Internet! So lasst die Backlink-Party beginnen! Erstmal geile Sache, dass sich “Ladykracher” Anke Engelke und “Stromberg” Christoph Maria Herbst dafür hergeben… und dann ist der Werbefilm auch noch echt gut!!

[sevenload Wsj6BZw]

Darsteller: Anke Engelke (Birgit), Christoph Maria Herbst (Jürgen), Tim Schmeckel (kleiner Racker), Brosche (wunderschön).
Sprecher: Michael Lott; Buch: Chris Geletneky; Regie: Tobi Baumann; Kamera: Tom Holzhauser; Produzent: Ralf Günther; Produktion: Brainpool; Auftraggeber: BILDblog.de (Bilder von den Dreharbeiten)

via Blogschrott – Film bei Timo

Strandbar: It´s my fake?

Da hab ich mir gestern die Finger wund geschrieben über den Dilenttantismus und die Blauäugigkeit der drei Möchtegern-Aussteiger Helen, Cube und Christoph (Sendung “It´s My Life” – Drei Streithähne und eine Strandbar in Thailand und nicht der Song von Dr. Alban) und finde heute lauter Hinweise auf einen Fake!

So schreibt ein gewisser Brand33 am 05.07.07 in der Prosieben-Community, dass er “gerade aus Thailand” komme und unter anderem auch in Koh Phangan war. Dort hat er sich “für 150 Baht” ein Moped geliehen und sich auf dem Weg zur “Jungle Bar” gemacht (“es war wirklich ein abenteuer durch den dschungel über die berge bis hin zur saddet bucht und dann zu fuß weiter zur bar“). Dort angekommen fand er alles verlassen vor: Die “Küche und die sonstige Einrichtung” wurden entfernt, aber er fand noch “stapelweise Zettel von einer Opening-Party am 17.03.07.” und vermutet deshalb, dass es die “Bar genau einen Tag lang” gab. Im übrigen würde diese “kleine Bucht” niemand “anfahren um dort zu essen oder zu trinken”! (Quelle: community.prosieben.de Brand33).

Gut, denken wir uns, das könnte auch einer von RTL sein, der bloß gegen die Konkurrenz meckert. Aber dann präsentiert er “Beweisfotos” (hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier) und sogar ein Bild des Zettels, den Helen am Strand in der Nähe verteilt haben soll.

Ich muss sagen…

…dass man natürlich nie weiß, was da wirklich abgelaufen ist, aber ich mich ja schon bei meinem ersten Bericht gefragt habe:

…verwunderlich ist schon, dass die Kamera immer bei den wichtigsten Ereignissen den perfekten Winkel hatte…

Vielleicht hat sich ja auch die Produktionsfirma einen kleinen Scherz erlaubt, so wie damals, als (ich glaube) Stern.TV einen Beitrag veröffentlichte über Katzenmörder, der nur gestellt war… weiß jemand was ich meine?

Sehen wir es mal so, wir haben uns gut unterhalten und uns mal Gedanken gemacht, was wir an deren Stelle gemacht hätten. So hats doch auch was positives, oder? 🙂

Pro7: It’s my Strandbar in Thailand

Ich hab es getan: Ich bin bei einer Doku-Soap hängen geblieben! So geschehen gestern auf Pro7 bei It´s My Life” – Drei Streithähne und eine Strandbar in Thailand. Die Blauäugigkeit, der Enthusiasmus und das “hach-für-die-Kamera-muss-ich-jetzt-mal-Gefühle-zeigen” haben mich fasziniert.

Zur Sache: Der 25-jährige Heinrich aus Wien, mit dem Spitznamen Cube, überzeugte wohl schon in der ersten Folge (die ich nicht gesehen habe) seine “Bekannten” auszusteigen und in Thailand eine Existenz aufzubauen: die Hamburgerin Helen Unsinn (26 Jahre, Artbuyerin) und den Kärtner Christoph Lambrecht (22 Jahre, Koch). Bei einem “guten Freund” leiht Cube sich 5.000 Euro, Helen und Christoph geben zusammen noch weitere 5.000 Euro zur Gesamtinvestitionssumme dazu und sie brechen auf.

Auf Koh Samui, genauer Koh Phangan (kenn’ mich ja da net aus) finden Helen und Cube in einer herrlichen Bucht eine leerstehende Strandbar – der Tsunami-Interessierte weiß, dass so eine Bucht noch gefährlicher ist, aber darum geht´s ja hier gar nicht. Die beiden besichtigen die Hütte sogleich und nehmen Kontakt zu einem “Eingeborenen” auf, der sich zufällig in der Nähe befindet. Dieser teilt ihnen mit, dass man das Ding günstig pachten könnte, was sie freudestrahlend zur Kenntnis nehmen! So aufgekratzt kommen sie zu Christoph zurück, der den ganzen “Stress nicht packte” und lieber beim Hotel in der Nähe blieb. Auch er ist begeistert, als sie aus dem Dschungel brechen und die Bucht sehen – nur die nicht vorhandene Küche bereitet ihm Sorgen…

Was folgte waren die überragenden Pachtverhandlungen: Der “Eingeborene” (besitzt der überhaupt ein T-Shirt) ruft eine Dumpingpreis für ein ganzes Jahr aus und die drei wollen daraufhin “den Vertrag” unterschreiben. Aber es gibt keinen. Nur per Handschlag und Ehre wird das dort geregelt. Am geilsten der Spruch des Verpächters, der kein Papier und keine Stift dabei hat: “Why a treatment? You have three witnesses, i am only one!“. Cube gibt ihm das Geld (ich glaube umgerechnet 2.500 Euro), sie schütteln Hände und als er weg ist fällt die Hammer-Frage: “Ist der Typ hier überhaupt der Besitzer?“!! Ja und hat überhaupt jemand notiert, wann “dieses Pacht-Jahr” anfängt und aufhört? Nicht, dass an Silvester ein neues Jahr beginnt! 🙂

Riesengroß war dann aber auch der Streit, wie der Titel schon ankündigte. Cube beichtete Christoph, dass er überhaupt kein Geld geliehen bekommen hat! Das heißt nachdem die “Gute Fee” Tom (Hotelmanager vom Baan Panburi Hotel) die Arbeiter für den Aufbau Umbau des Strandhauses (3 Tage, 80.000 Baht = ca. 1.600 Euro?) und Einrichtungsgegenstände besorgt hat, und die drei auch noch Geschirr und Geräte gekauft haben, sind sie nun Pleite. Kurz vor einer Schlägerei lassen Helen und Christoph den Möchtegern-Aussteiger Cube in einer Bar zurück, der ihnen nachruft “machts eier Bar doch alleine” – natürlich herrlich eingefangen von der Kamera.

Helen und Christoph schlafen unruhig und beschäftigen sich am Morgen danach mit Saubermachen, während Cube die ganze Nacht in einem Internet-Cafe war, das fehlende Geld von seiner Mutter erbettelte und es per Express nach Thailand schicken ließ. Als er ganz stolz mit der Kohle auftaucht verkünden die beiden anderem ihm aber, dass man das “überhaupt nicht mehr braucht“, weil Helen Hotelmanager Tom angebettelt hat und der, wohl für die Aufnahme des Gesprächs vor dem Hotel-Schild, ihnen auf Kommission alles lieferte.

Letztendlich konnte die “Jungle Bar” doch eröffnet werden und der Loungebereich für 20 Personen war auch gut gefüllt, da man am doch etwas entfernten Strand Zettel verteilte. Den Gästen servierte Koch Christoph “Thai-Reis und Pasta“, dazu wurden Cocktails gereicht und in der Nacht ließ man herrliche “Papier-Ballons” mit kleinen Fackeln in den Himmel steigen um die bösen Geister zu vertreiben… Am nächsten Morgen musste das Chaos der Feier aufgeräumt werden und Helen gehörte das Schlusswort: “So läuft das nun jeden Tag ab. Wir haben unseren Traum erfüllt…

Ich finde…

… dass der ganze Bericht ziemlich gestellt gewirkt hat. Gut, nicht so schlecht gestellt wie bei “Das Geständnis – Heute sage ich alles”, aber verwunderlich ist schon, dass die Kamera immer bei den wichtigsten Ereignissen den perfekten Winkel hatte. Auch finde ich dass die ganze Aussteiger-Angelegenheit etwas zu idyllisch dargestellt wird. Die WELT-ONLINE bringt es auf den Punkt: “Die Blauäugigkeit der Möchtegern-Aussteiger schockiert: Wie kann man es nur wagen, mit wenig Geld und ohne Plan einfach mal so nach Thailand zu gehen, um dort ein – freundlich ausgedrückt – mäßig originelles Vorhaben zu verwirklichen?“. Und ständig werden Linktipps für Auswanderer eingeblendet – hoffentlich stürzen sich da nicht bei paar ins Verderben. Denn dass man bei einigen Angelegenheiten durch eine TV-Kamera “geschützt” wird, versteht sich ja von selbst. Die Produktionsfirma Janus setzte natürlich gezielt auf den möglichen Problemfall: “Es gibt noch ein Problem: Der thailändische Barbesitzer will den jungen Menschen keinen schriftlichen Vertrag geben. Er meint, sein Handschlag reiche aus. Ist er überhaupt der Eigentümer? Haben sie nun ihr ganzes Geld in den Sand gesetzt?“.

Noch was zu den Typen: Das sind diese typischen “Macher” ohne nötigen Background, solche, wie sie in den letzten Jahren zahlreiche Handyshops in Einkaufszentren “in den Sand setzen”. Warum allerdings die junge Frau ihren eigentlich guten Job geschmissen hat, wage ich mal durch “rdknx” vom Blog “128% Aggro .. oder so” zu erklären, die auch (?) auf die Attraktivität der Jungs angesprungen ist:

Heinrich, Österreicher nach Adolfs Wunschmodell, sprach rein optisch zwar einen Fetisch von mir an, war aber inhaltlich, wie auch körperlich, eher dünn.

Wenigstens waren die meisten Aufnahmen immer mit herrlichen Moby-Songs unterlegt, also habe ich auch aus diesem Grund meinen Spaß gehabt! Vielleicht sollte man “It´s My Life” – Drei Streithähne und eine Strandbar in Thailand noch mal senden, dann aber vielleicht unter dem Titel “Auswandern! Was sollte ich auf keinen Fall tun”!

Änderungen wegen Content-Klau

Seit einigen Tagen schwappt eine Welle der Empörung über Content-Diebstahl durch die Bloggerwelt bzw. die Blogsphäre, was ich mit großem Interesse verfolge:

Boje hat nun den “Inhalt-Dieb” angeschrieben und mit Konsequenzen gedroht – Das blonde Alien hat gestern sogar Anzeige gegen Unbekannt wegen Urheberrechtsverletzung bei der Polizei gestellt!!
(Kann man leider nicht mehr direkt nachlesen bei BojeContentdiebstahl hat Hochkonjunktur” und bei Das blonde AlienContent-Klau #3 – Anzeige gegen Unbekannt“!)

Ich finde…

…das eigentlich keine schlechte Idee, per RSS-Feed Beiträge zu sammeln, damit der Internet-User nicht sich alles selbst zusammensuchen muss – quasi wie eine Buchbeschreibung. So gibts frische Leser für die eigene Seite und obendrein schöne Backlinks. Aber es sollte nicht der gesamte Beitrag angezeigt werden, da sonst der Leser keine Veranlassung hat, beim eigentlichen Verfasser vorbeizuschauen! Um beim Vergleich zu bleiben: Man darf gerne über Buch berichten und sogar zitieren, aber man darf nicht das gesamte Buch abdrucken!

Dazu kommt noch, dass mit den erarbeiteten Beiträgen anderer Blogger durch geschicktes Platzieren von Werbung, nett Geld verdient wird… das ist wie gebrannte/kopierte Musik-CDs verkaufen und im Prinzip das gleiche!

Aufgrund dieser Vorfälle habe ich teilweise die Tipps von prinzzess (“Content-Klau: Abhilfe”) befolgt und meinen RSS-Feed gekürzt!! (Update: Das hab ich wieder rückgängig gemacht, da der Feed vermehrt nicht mehr lesbar war)
Bitte für weiter Informationen die Links nutzen und bei den genannten Bloggern direkt nachlesen, da ich selbst kaum mit dem Lesen nachkomme…

Update: Bei Probloggerworld hab ich gefunden, dass xsized.de den Verursacher “enthüllt” hat!

via alleswasbewegt

Bloggisch für Blogser, Blogger und Trackback-Junkies

Nicht nur für jeden, der bei dieser Überschrift “Bahnhof” versteht, sondern auch für alle, die meinen damit was anfangen zu können – oder gar sich selbst dazuzuzählen – ist folgendes Quiz von BILD.T-Online.de:

“Ob Anfänger in der Blog-Welt oder routinierter Schreiber – im Test finden Sie heraus, wie gut Sie für die Kommunikation per Blog wirklich ausgerüstet sind! 10 Fragen zu Ihren “Bloggisch”-Kenntnissen: Hier geht’s zum Quiz!”

Da ja jeder Leser dieser Seiten hier weiß, wie gerne ich solche Wissenstests mag, hab ich mich natürlich gleich draufgestürzt! Mit folgendem Ergebnis:

Sie haben 9 von 10 Fragen richtig beantwortet. Herzlichen Glückwunsch! Sie sind ein wahrer Kenner in der Welt der Blogs, der

Danke, danke, jeder andere von Euch hätte auch so gehandelt – oh, falsche Ansprache… Aber liebe Bild-Zeitung, ich sage es mit den Worten von Jean Pütz: Hat sich da nicht der Fehlerteufel “einjeschlischen”? Das muss doch “Blogosphäre” heißen, oder?

Und für die Blogger, die doch mal was nicht wissen, hat Probloggerworld die richtige Antwort parat:

Vielleicht verstehe ich einfach kein Bild-Zeitungisch, wer weiß…

via Zeitverschwender

Pagerank unwichtig? Etz wo ich fast auf 4 bin!

selbstaendig-im-netz.de stellt die Frage, ob der Pagerank immer unwichtiger wird, da “viele seriöse Webmaster nicht mehr viel vom Pagerank halten“. Danach folgen ein paar Online-Tools zum Pagerank-Check und sogar welche, die den…

Zukünftigen Pagerank berechnen

Future Pagerank
Auf Basis diverser Faktoren wird der zukünftige Pagerank berechnet.

Demzufolge komme ich bald auf Pagerank 4! Na also, es geht doch voran! 😀 *freu*

Pagerank is doch wichtig

Aber nicht dass den Einleitungssatz jemand falsch versteht. Peer Wandiger führt es im Beitrag ja auch näher aus, dass der Pagerank nicht alles ist, aber doch vieles! Trigami z.B. berechnet den Preis einer Rezension vom Pagerank – “andere Anbieter wie Reviewme.com, PayPerPost.com oder Text-Link-Ads.com nehmen Websites überhaupt erst auf, wenn diese PR 4 haben“…

mehr bei selbstaendig-im-netz.de

Spam-Kommentare: Akismet legalisiert mich

Ich bin kein Spam mehr! Jubel! Wie ich vor kurzem hier berichtete (Hilfe, ich bin Spam), sind alle Trackbacks und Kommentare von mir in den Spam-Ordnern anderer Blogger gelandet! Sogar von Bloggern, mit denen ich schon lange in Kontakt stehe! Im WordPress-Forum konnte mir auch keiner helfen…

Paul aber war es, der DEN TIPP gab: Man muss sich direkt an Akismet wenden und denen mitteilen, dass man von ihrem Spam-Catcher als Spam eingestuft wird:

http://akismet.com/contact/

Das hab ich dann auch getan und dafür meine letzten Englischkenntnisse rausgekramt (“All comments and trackback from my weblog handle akismet as SPAM“). Nach fast einer Woche kam heute die Antwort vom akismet-support:

This should be fixed now.

Danke Akismet und Danke an Paul und auch an Yannick! Ich bin wieder da!! 🙂

Hafte ich für Kommentare in meinem Blog?

Am Freitag hab ich über die Abmahnung von der Firma Callactive gegen Stefan Niggemeier berichtet und hatte das Law-Blog zitiert, dass laut eines Urteils des Oberlandesgerichts Düsseldorf “für Forenbetreiber und Blogger für rechtswidrige Einträge Dritter keine direkte Haftung besteht“. Offenbar lagen wir (Law-Blog und ich) da gar nicht so falsch, denn Thomas Schwenke (Rechtsanwalt und Gründer von Advisign.de) bewertet den aktuellen Fall gemäß der Gesetzeslage so:

§§ 7 und 10 des Telemediengesetzes (TMG) an:

§7 (2) Diensteanbieter im Sinne der §§ 8 bis 10 sind nicht verpflichtet, die von ihnen übermittelten oder gespeicherten Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben auch im Falle der Nichtverantwortlichkeit des Diensteanbieters nach den §§ 8 bis 10 unberührt. […]

§ 10 Diensteanbieter sind für fremde Informationen, die sie für einen Nutzer speichern, nicht verantwortlich, sofern

  1. sie keine Kenntnis von der rechtswidrigen Handlung oder der Information haben und ihnen im Falle von Schadensersatzansprüchen auch keine Tatsachen oder Umstände bekannt sind, aus denen die rechtswidrige Handlung oder die Information offensichtlich wird, oder
  2. sie unverzüglich tätig geworden sind, um die Information zu entfernen oder den Zugang zu ihr zu sperren, sobald sie diese Kenntnis erlangt haben. […]

Bitte alles genau bei Thomas Schwenke auf upload-magazin.de nachlesen!!

via Blogschrott.net

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