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Blogger aus der Frankenmetropole Nürnberg

 
 

Archiv für Juli, 2007

Spruch des Tages über Metropolregionen

Erstellt von Andreas Brandl am 31. Juli 2007

Auf der Seite n-tv.de gibt es eine BilderserieDie Metropolregion lebt“ mit herrlichen Bildern auch aus der Metropolregion Nürnberg / Franken. Im Text unter den Bildern fällt folgender Hammer-Satz:

„Stärken stärken“ stärkt Starke eben stärker

Grund ist, dass sich beim EU-Gipfel im Jahr 2000 (Lissabon) die damals 15 EU-Mitgliedsstaaten auf die Strategie „Stärken stärken“ verständigten und so die „europäischen Metropolregionen als Förderkategorie und Gegenstand europäischer Wachstumspolitik an Bedeutung gewannen“. Der negative Aspekt dabei ist, dass der schwache auf der Strecke bliebe.

In Deutschland hat die Ministerkonferenz für Raumplanung seit 1995 elf EMR identifiziert und ausgewiesen: Berlin-Brandenburg, Hamburg, Rhein-Ruhr, Frankfurt/Rhein-Main, München, Stuttgart und Halle/Leipzig-Sachsendreieck, sowie 2005 auch Bremen-Oldenburg, Hannover-Braunschweig-Göttingen, Rhein-Neckar und Nürnberg/Franken.

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Dienstagabend nach den Koalabärenrennen

Erstellt von Andreas Brandl am 27. Juli 2007

Fahnenmeier will 2010 nach Südafrika zur Fussball-WM, doch seine Freundin weiß das noch nicht und informiert sich über Sehenswürdigkeiten. Dabei hat sie auf einer südafrikanischen Tourismuswebseite Antworten vom Webmaster der Seite auf besonders dumme Anfragen gefunden:

F: Wird es eigentlich windig in Südafrika? Ich habe im Fernsehen noch nie gesehen, dass es regnet. Wie wachsen dort dann die Pflanzen? (UK)
A: Wir importieren alle Pflanzen voll ausgewachsen und setzten uns dann um sie herum und sehen zu, wie sie eingehen.

F: Werde ich in den Straßen Elefanten sehen können? (USA)
A: Hängt davon ab, wie viel Alkohol Sie trinken.

F: Ich möchte von Durban nach Kapstadt laufen – kann ich dafür den Eisenbahnschienen folgen? (Schweden)
A: Sicher, es sind ja nur zweitausend Kilometer. Nehmen Sie aber sehr viel Wasser mit.

F: Ist es sicher, in den Büschen in Südafrika herumzulaufen? (Schweden)
A: So, es ist also wahr, was man über Schweden sagt?

F: Gibt es ATMs (Geldautomaten) in Südafrika? Können Sie mir eine Liste von diesen in Johannesburg, Kapstadt, Knysna und Jeffreys Bay schicken? (UK)
A: An was ist Ihr letzter Sklave gestorben?

F: Können Sie mir Informationen über Koalabärenrennen in Südafrika schicken? (USA)
A: Aus-tra-li-en ist diese große Insel in der Mitte des Pazifiks. Af-ri-ka ist der große dreieckige Kontinent südlich von Europa, wo es keine… Ach, vergessen Sies. Sicher, Koalabärenrennen finden jeden Dienstagabend in Hillbrow statt. Kommen sie nackt.

F: Welche Richtung ist Norden in Südafrika? (USA)
A: Sehen Sie nach Süden und drehen Sie sich um 90 Grad. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie hier ankommen, dann können wir Ihnen die restlichen Himmelsrichtungen schicken.

F: Kann ich Besteck in Südafrika einführen? (UK)
A: Wieso? Nehmen Sie doch die Finger, genau wie wir.

F: Können Sie mir einen Plan mit den Auftritten der Wiener Sängerknaben schicken? (USA)
A: Ös-ter-reich (Austria) ist das klitzekleine Land, das an Deutsch-land angrenzt, in dem es… Ach, vergessen Sie s. Sicher, die Wiener Sängerknaben treten jeden Dienstagabend nach den Koalabärenrennen in Hillbrow auf. Kommen Sie nackt.

F: Ich habe einen neuen Jungbrunnen erfunden. Können Sie mir sagen, wo ich den in Südafrika verkaufen kann? (USA)
A: Überall, wo es genug Amerikaner gibt oder in Hillbrow aber kommen Sie nackt.

F: Bitte schicken Sie mir eine Liste mit den Ärzten, die ein Serum gegen Klapperschlangenbisse herstellen können. (USA)
A: Klapperschlangen gibt es in A-mer-i-ka, wo SIE herkommen. Alle südafrikanischen Schlangen sind vollkommen harmlos, können sicher gehandhabt werden und eignen sich gut als Haustiere.

F: Gibt es Supermärkte in Kapstadt und gibt es das ganze Jahr über Milch?
(Deutschland)
A: Nein, wir sind eine friedliche Zivilisation von veganischen Beerensammlern. Milch ist illegal.

Herrlich! Nun macht mich aber doch etwas stutzig, wenn man nach dieser Seite sucht, findet man nur immer wieder diese Geschichten? Etwa eine „Urban Legend„? 😉

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Alleinunterhalter Siggi

Erstellt von Andreas Brandl am 18. Juli 2007

Man kennt das ja mit den Entertainern auf Hochzeiten und sonstigen Festen, aber der hier hat ein besonderes Kunststück parat:

Diesem Alleinunterhalter wird das Mikrofon aber sowas von in dem Mund gerammt… ok, es scheint ein Fake zu sein, denn die Internet-Adresse „sing-dich-nach-vegas„, die da eingeblendet wird, weist eindeutig auf eine Werbung für die Gelben Seiten hin. Mir ist dieser Film als Werbesport zwar nicht geläufig, aber naja, der Film is witzig!

Beim Energy-Blog hab ich gefunden, dass dieser lustige Mikrofonschlucker eigentlich Michael „Mickie“ Stickdorn heißen soll, aus Hamburg kommt und Schlagzeuger bei der Peter Schilling Band (Major Tom) war. Ich weiß aber nicht, ob ich das glauben soll….

Aber trotzdem sucht der Schummi (Morgenmoderator bei Energy Nürnberg) den Namen des Liedes, dass der Schluckspecht Siggi da trällert. Weiß jemand wie dieser Party-Knüller heißt?

Wer aber einen Alleinunterhalter sucht, der kein Keyboard braucht (sondern nur eine Achselhöhle) und bestimmt um einiges günstiger ist, dem lege ich diesen hier ans Herz: 😉

via nicozorn.com

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Das Geheimnis der Maus

Erstellt von Andreas Brandl am 12. Juli 2007

Jedem, der sich jemals gefragt hat, wie der kleine Pfeil auf dem Computerbildschirm funktioniert und was passiert, wenn man den Mauszeiger bewegt, dem wird jetzt geholfen!

Japanische Forscher können durch das Wunder der Nano-Technologie und durch ein Vergrößerungsglas uns heutzutage zeigen, was da vor sich geht.

Gehen Sie auf 1-click.jp

schalten Sie den Ton an und bewegen Sie die Maus innerhalb des Kreises in der Mitte der website. Sehen Sie, was bei einem Klick, oder gar einem Doppelklick passiert!

(Mit Internet Explorer und Firefox funktioniert es – mit Netscape nicht.)

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Computerspiele beim Tessin-Prozess

Erstellt von Andreas Brandl am 12. Juli 2007

In Schwerin wurde heute der Prozess um den Doppelmord an einem Ehepaar im mecklenburgischen Tessin fortgesetzt. Zwei 17-jährige Gymnasiasten sind wegen zweifachen Mordes, Geiselnahme und Raubs mit Todesfolge angeklagt.

Am 13. Januar waren die Schüler in ein Haus eingedrungen und haben den 46 Jahre alten Mann und seine 41-jährige Ehefrau mit zahlreichen Messerstichen getötet. Danach nahmen sie eine 15-jährige Mitschülerin als Geisel und flüchteten mit ihr im Auto der getöteten Eheleute. Die „Bluttat von Tessin“ sorgte wegen ihrer Grausamkeit bundesweit für Aufregung, die beiden Angeklagten haben die Taten weitgehend gestanden. Den Angeklagten droht eine Höchststrafe von zehn Jahren.

Heute morgen stellte der Verteidiger von Felix überraschend einen neuen Beweisantrag, ob nicht doch Computerspiele dafür verantwortlich sind, dass er für diese Tat motiviert wurde. Seine Eltern hatten wiederholt gegenüber Medien berichtet, dass er auffällig lange vor dem PC saß und spielte. Nun könnte der Prozess wieder in die Beweisaufnahme gehen.

Ich frage mich…

…was hat das damit zu tun? Wenn ich mit meinem Auto einen Ferrari ramme und dann zum Richter sage, dass ich gerne „Ein Colt für alle Fälle“ gesehen habe, und danach auch noch „Car Wars“ – sagt er dann: OK, kein Thema!? Was hat das damit zu tun, dass die Jungs krank sind?

Jugendliche machen Blödsinn! Und wenn jeder von uns zurück denkt, was alles hätte schief gehen können bei den eigenen Schandtaten, muss man sagen, hatten wir Glück! Aber was da geschehen ist, ist höchstgradig kriminell und kein Unglücksfall. Das kann nicht sein, dass daran jetzt Computerspiele schuld sind und die Jungs dadurch anders behandelt werden als andere Mörder!

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Rassentrennung in Las Vegas

Erstellt von Andreas Brandl am 11. Juli 2007

Ich habs hier ja schon mal ausgeführt, dass Krankheit bildet – natürlich nur, solange es sich um etwas harmloses handelt. Nun bin ich mal wieder in Decken gewickelt und habe etwas wirklich erstaunliches auf Discovery Geschichte gesehen:

Die Dokumentation „Schwarzes Las Vegas – Zutritt durch die Hintertür“ behandelt die Rassendiskriminierung in Amerika, die bis in die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts reichte, am Beispiel von Las Vegas, wo dieses Gebaren die absurdesten Blüten trieb.

Im Jahe 1942 wurde der Ort in der Wüste von Nevada zur Stadt des Glücksspiels und mußte dafür immer mehr zahlungskräftige Leute anlocken. Da diese aber auch ordentlich unterhalten werden wollten, buchte man die angesagtesten Sänger und Entertainer dieser Zeit für Auftritte. Doch ein Großteil dieser hatte eine dunkle Hautfarbe.

Um aber die rassistischen weißen Kunden nicht zu verlieren, behielt man kurzerhand die bestehenden Verbote für Schwarze bei, wie z.B. kein Betreten des Strip und keine Übernachtung in einem Luxus-Hotel. Es war also an der Tagesordnung, dass berühmte Künstler vor hunderten Menschen sangen, begeistert gefeiert wurden und dann über die Hintertür der Küche den Veranstaltungssaal zu verlassen hatten.

Wie krank die Denke der „Weißen“ damals war zeigen die Beispiele von Lena Horne und Sammy Davis Jr.:

Lena Horne sollte 1947 im Hotel Flamengo von Benjamin „Bugsy“ Siegel auftreten, aber bitte wo anders übernachten. Sie beschwerte sie daraufhin beim Mafiaboss persönlich und dieser genehmigte „ausnahmsweise“ ihren Aufenthalt für ein paar Tage. Doch während der Zeit wechselten jeden Morgen Zimmermädchen die Bettwäsche und verbrannten die benutzen Laken! Lena Horne war für 9 Jahre die einzige Schwarze, die in Vegas in einem Luxus-Hotel übernachten durfte.

Bei Sammy Davis Jr. wurde es noch „beknackter“, vor allem, da wir alle wissen, wie sehr die Amis ihn verehrt haben. Dieser wurde 1959 zusammen mit Frank Sinatra bei Auftritten im Hotel Sands (wo sie sich einen Namen als „Rat Pack“ machten) gefeiert, durfte aber nur nach energischer Intervention von „Frankie Boy“ dort übernachten. Eines Abends wollte Sammy den Hoteleigenen Pool nutzen und sprang „gekonnt ästhetisch“ ins kühle Nass. Am nächsten Morgen, als sich ein paar Texaner beschwerten, lies das Hotel das Wasser des Pools wechseln! Und das in der Wüste und immerhin fast 4 Jahre nachdem Rosa Parks mit ihrem „Montgomery Bus Boycott“ mehr Respekt für „Colored People“ erkämpft hatte.

Gut, jetzt mag mancher sagen: Das ist lange her. Aber es gibt Gegenden in den USA, da ist das immer noch so!

Wie würde Asterix sagen: Die spinnen die Amis!

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Wert und Wertigkeit von Dr. Eckart von Hirschhausen

Erstellt von Andreas Brandl am 10. Juli 2007

Gestern Abend lief im Ersten um 00:35 Uhr „Roglers rasendes Kabarett“ mit Richard Rogler (ein Franke aus Selb) und seinen Gästen. Dabei war eine besondere Nummer von Dr. Eckart von Hirschhausen zu sehen. Er kam auf die Bühne und zeigte den Unterschied zwischen Wert und Wertigkeit auf, in dem er einem Gast einen 20 Euro-Schein in die Hand drückte und die Gefühle des Beschenkten und der Unbeschenkten beschrieb.

Spruch des Tages

Dann sprach er aus, was in den Menschen vorging, als er dem Herren in der ersten Reihe die 20 Euro wieder wegnahm: „Haha, geschieht ihm Recht! Wenn er schon in der ersten Reihe sitzen darf, dann braucht er nicht auch noch beschenkt werden„! Und dann käme es zu einem Effekt, den die Psychologie als den

Stoiber-Effekt

bezeichnet:

Wenns ich nicht bekomme, solls keiner haben! 🙂

Und dann gab es noch ein paar sehr anschauliche Beispiele dazu:

  • Wenn sie nur noch 10 Cent im Geldbeutel haben, sind sie pleite und schlecht drauf. Wenn sie dagegen ein 10 Cent-Stück auf der Straße finden sind sie glücklich: „Das ist heute mein Tag„!
  • Ihr Chef verspricht ihnen eine Gehaltserhöhung von 500 Euro netto: Sie sind extrem gut drauf – bis sie im Monat drauf erfahren, dass nur sie 500,- Euro erhielten, alle anderen bekamen 1.000 Euro netto! Dann sind sie extremst schlecht gelaunt!

Herrlicher Spruch in einem Klasse-Programm! Diese Gedankenspiele funktionieren aber auch mit anderen Dingen als Geld:

  • warten sie mal 10 Minuten bei einem Arzt ohne Zeitschrift…
  • und dann gehen sie mal für 10 Minuten ins Internet, oder verbringen die Zeit mit einem Model!

Was natürlich nicht heißen soll, das für mich Zeit im Internet genauso anregend ist, wie mit einem (weiblichen) Model zusammen zu sein… 🙂 Ich glaube, ich hab schon wieder eine Sendung, die ich verfolgen will…

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18-jährige versteigert ihre Jungfräulichkeit

Erstellt von Andreas Brandl am 9. Juli 2007

Um ihr Medizinstudium finanzieren zu können kam die 18-jährige Carys Copestake auf die Idee, ihre Jungfräulichkeit im Internet für 10.000 Pfund (ca. 15.000 Euro) anzubieten.

Da in England Studenten etwa 13.500 Euro Studiengebühren bezahlen müssen, inserierte die junge Frau auf einer „einschlägigen Internetseite, die sonst hauptsächlich von professionellen Prostituierten genutzt wird“ unter einem Pseudonym: „Jungfräulichkeit für 10.000 Pfund zu verkaufen„. Das berichtet Matthias Sternkopf auf der GMX Homepage unter „Schräge Bits“.

Weiter schreibt sie: „Die Überschrift sagt doch schon alles. Ich bin eine 18-jährige Jungfrau, die Studiengebühren zu zahlen hat, und ich möchte mein erstes Mal hier verkaufen. Ich bin brünett, 75 C, grüne Augen, gut gebaut und gut aussehend“ (Laut people.co.uk).

Zum Schein ging ein Journalist der englischen Zeitschrift „The People“ auf dieses Angebot ein. Ihm schrieb die 18-Jährige, die noch bei ihren Eltern in Manchester lebt, dass sie immer wollte, dass ihr erster sexueller Kontakt etwas Besonderes wird, und sie eigentlich auf den Richtigen warten wollte. Aber sie sei „neugierig auf das andere Geschlecht“, wolle „entdecken“, und brauche dazu „jemanden“, der sie „lehrt“. Ihre Eltern wissen angeblich nichts von ihrem unmoralischen Angebot.

Schließlich hat sie sich mit dem Reporter getroffen und ihm den „Ablauf“ mitgeteilt: „Erst gemütlich Essen, etwas Entspannen und dann ab ins Hotel“ und ein Kondom müsse sein. Auf die Frage, ob sie eine Prostituierte mit einem besonderen „Werbe-Gag“ sei, meinte sie, dass sie die Jungfräulichkeit nicht beweisen könne und man ihr „einfach vertrauen“ müsse.

Als der Reporter wenige Tage nach dem Treffen sein Scheinangebot aufdeckt, berichtet sie, dass ihr „das Geld in bar angeboten“ wurde und „das Ganze an diesem Donnerstag“ passiere.

Ich finde…

…diese Geschichte echt schräg und weiß nicht, ob ich das alles wirklich glauben soll. Wenn das wahr ist, dann sollte man sich in England mal fragen, ob das mit so hohen Gebühren wirklich der richtige Weg ist. Vielleicht denkt sich die junge Frau aber auch, dass das doch keine großartige Sache ist, und sie sich schließlich als Ärztin „das Häutchen“ wieder einsetzen könnte…? ;-) OK, blöder Scherz, aber es würde mich interessieren, was dabei rauskommt. Äh, das könnte jetzt auch falsch verstanden werden. Ich meine, das müsste doch schon gewesen sein und ob sie es sich vielleicht doch noch anders überlegt hat. Zu wünschen wärs ihr ja!

via GMX Schräge Bits

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Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi

Erstellt von Andreas Brandl am 5. Juli 2007

Gestern Abend stimmten 51 Berechtigte (47 waren dagegen) der 119. IOC-Vollversammlung (Internationales Olympisches Komitee) in Guatemala-Stadt für Sotschi als Ausrichter der XXII. Olympischen Winterspiele vom 7. bis 23. Februar 2014. Das sind die 1. Olympischen Winterspiele in Russland und gleichzeitig auch die ersten „unter Palmen“!

Denn Sotschi liegt am Schwarzen Meer (hier) in der Region Krasnodar (russische Riviera) mit südlichen Temperaturen, von dort sind es ca. 50 km bis in den Kaukasus, wo laut Russlands Staatspräsident Wladimir Putin „Schnee garantiert“ ist.

Enttäuschung in Österreich: Die Hoffung Salzburg war schon im ersten Wahlgang ausgeschieden und im „Finale“ setzten sich die Russen dann gegen das südkoreanische Pyeongchang durch.

Ich denke…

…auch wenn die Österreicher nun alles aufs Geld schieben (wenige Tage vor der Vergabe war bekannt geworden, dass Gazprom IOC-Sponsor wird) und sogar der österreichische Bundespräsident Alfred Gusenbauer meinte, dass man „keine Chance“ habe, wenn „Geopolitik und Geld eine Rolle spielten„, dass die Entscheidung nachzuvollziehen ist. Irgendwann musste mal Russland an der Reihe sein, außerdem könnten sich wohl auch einige Funktionäre „gebauchpinselt gefühlt haben, weil der Russische Präsident persönlich anwesend war (Aussage B2radioWelt). Und dann ist es völlig egal, wie viel Sportstätten noch gebaut werden müssen (Salzburg 8 vorhanden, Sotschi 1) oder dass der Bewerbungsfilm vom Willi Bogner war. Russland stampft sich nun für 12 Milliarden Dollar (8,8 Milliarden Euro) eine neue, und dann wohl auch bekannte Urlaubsregion („heute Sandstrand, morgen Skifahren“) aus dem Boden – das rentiert sich denke ich auf jeden Fall.

Was ich nicht verstehe, ist warum sich jetzt unbedingt wieder München zusammen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) aufdrängt und für die Winterspiele 2018 bewerben will. Fachleute sehen ohnehin keine Chance, da es zu „nah“ am Austragungsort von 2014 liegt. Aber erst werden mal Millionen verschleudert, „mir ham’s ja“! Wer 1,85 Milliarden für eine 40-Km-Verbindung vom Hauptbahnhof zum Flughafen („in 10 Minuten„) ausgeben will, um eine Transrapid-Strecke zu bauen, dem kann man ruhig Größenwahn unterstellen.

Quelle Tagesschau.de

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Neues schockierendes Bundeswehr-Video aufgetaucht

Erstellt von Andreas Brandl am 3. Juli 2007

Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt, aber was ist nur mit unserer Truppe los? Erst verursachen sie eine Welle der Empörung durch Totenschändung in Afganistan (die berühmten Totenkopffotos) und dann taucht ein Film auf, auf dem ein Ausbilder Wehrdienstleistende dazu auffordert, auf fiktive Afroamerikaner zu feuern und diese mit dem Kraftausdruck „Motherfucker“ zu beschimpfen – diesmal war Amerika empört! Und nun gibt es wieder etwas erschreckendes aus Usbekistan, aber urteilen Sie selbst:


Das Video gibts noch bei Trendhure

(Bei youtube wurde das Video sofort entfernt – ich habs doch gar nicht so gemeint… 🙂 Im Ernst, ich finde den Film spitze! Englands Antwort gibts hier)

So weit ich gehört habe, gab es daür einige Rüffel von der Obrigkeit – was ich aber nicht verstehen kann, denn endlich mal wird die Bundeswehr als gutgelauntes Team dargestellt, wie wir es sonst nur aus amerikanischen Propaganda-Filmen Vietnam-Filmen kennen. Endlich mal wirklich Eine starke Truppe! 🙂

Der Tanz muß übrigens ein Renner auf Malle sein! Wer mitmachen will, der Text lautet: „Komm hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer wir reiten um die Wette, ohne Rast und ohne Ziel; hast Du mich umzingelt, werd‘ ich mich ergeben, stell mich an den Marterpfahl, komm hol das Lasso raus, so wie beim ersten Mal“ von Olaf Henning und eine Anleitung zum Tanz gibt es bei mallorca-cowboys.de.

Anmerkung zu den Totenkopf-Fotos: Ich denke, dass so eine Truppe junge Männer immer „irgend nen Scheiss baut“. Und wenn dann noch die Belastung der Entzivilisierung auf die psychische Belastung trifft, die durch Eindrücke von toten und verletzten, oder gar zerfetzten Menschen entsteht, beginnt der Mensch sind abzuschotten und abzuhärten. Ich denke, das ist in extremen Situationen immer mal drin. Wartet nur mal bis Aufnahmen von Bestattern oder Leichenwäschern auftauchen – deren Handhabe kann auf Außenstehende sicherlich auch extrem befremdlich wirken… was aber nicht heißt, dass es in Ordnung ist, ganz klar. Man müßte nur die jungen Kerle besser darauf vorbereiten!

Englands Antwort gibts hier
Amerikaner auf dem Flugzeugträger hier!

via Stoibär

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Countdown-Plugin einbinden

Erstellt von Andreas Brandl am 3. Juli 2007

Countdown-Plugin für WordPress ab 2.2 findet Ihr hier

Nachdem ich die Rückersdorfer Kärwa-Seite in einen Blog verwandelt habe, brauchte ich dort natürlich wieder eine Countdown-Funktion um die Tage und Stunden bis zur nächsten Kirchweih zu zählen. Dabei gibt es ein paar Dinge zu beachten, die ich mal wieder nicht für mich behalten möchte:

  1. Download des Plugins bei vud1 Vlog´s oder gleich hier
  2. Die Zip-Datei entpacken (wp-countdown.php) und in das Verzeichnis „wp-content/plugins“ kopieren
  3. Dann in der Plugin-Verwaltung (Plugin-Panel) aktivieren
  4. An der Stelle im Theme, an der Sie die Zeit herunterzählen lassen wollen, das hier einfügen (vorher „-“ entfernen):
    <-?php wp_CountDown_clock()-?>
  5. Dann muß die wp-countdown.php bearbeitet werden:
    Die Zeile #31 muß geändert werden von
    ereg(„([0-9]{4})-([0-9]{2})-([0-9]{2}) ([0-9]){2}:([0-9]){2}:([0-9]){2}“, $dateLimit, $regs);
    in
    ereg(„([0-9]{4})-([0-9]{2})-([0-9]{2}) ([0-9]{2}):([0-9]{2}):([0-9]{2})“, $dateLimit, $regs);
    damit es anständig funktioniert (Danke an babytux.de)
  6. Nun kann wp-countdown.php angepasst werden:
    Zwischen CONFIGURATION und END CONFIGURATION sind die Angaben zu hinterlegen (Datum und Uhrzeit, Event oder Name der Veranstaltung, Einheit „Days“ in Tage ändern, Hintergrundfarbe angeben)
  7. Spezielle Anpassungen (kein Balken, ohne Linie „border-bottom“, zentriert „text-align: center“) können dann ab der Zeile 47 vorgenommen werden

Wenn das alles erledigt ist, dann wird Ihr Blog nun Tage, Monate und Stunden bis zu einem bestimmten Ereignis zurückzählen. Fast wie bei einem Raketenstart: „T minus 10 Minuten“!!

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Zieht Google-AdSense Kriminelle an?

Erstellt von Andreas Brandl am 2. Juli 2007

Ich bin schockiert! Da macht man eine eigene Website, funktioniert diese in ein Blog um, platziert Werbung und freut sich dann, wenn man ein paar Cent verdient. Man schaut etwas neidisch auf erfolgreiche Seiten mit 5stelligen Besucherzahlen (oder mehr) und überschlägt, was die wohl verdienen… da muß man auch bald hinkommen! Auch wenn es mit dem Verdienst nicht so klappt, eine erfolgreiche, von Tausenden, Millionen Usern gelesene Seite ist doch Lohn genug – man hängt sich noch mehr rein…

Was ich nun aber eben gelesen habe, verändert die gesamte Sicht: Erfolg ruft Neider auf den Plan, und deren Neid kann auch in kriminelle Energie umschlagen! So passiert beim „Vorbild“ DREIBEINBLOG:

Seine Seite war so erfolgreich, vorallem auch durch „Sex-Suchbegriffe„, dass er von unbekannten Personen per mail und später sogar per Telefon bedroht wurde. Bei „…es kann heute so schnell mal was passieren, Sie haben doch Kinder“ schrillten bei ihm zu Recht die Alarmglocken, woraufhin er seine Domain an einen Hoster übergab und sein Blog umzog. Dadurch verlor er seinen Pagerank, dadurch wiederum Werbekunden.

Des weiteren wurden Suchmaschinenbetreiber, Linkverzeichnisse und womöglich auch Google-AdSense von Unbekannten angeschrieben, dass seine Seite „pornographische und rechtsradikale Inhalte“ enthalten würde. Als Folge sind seine Besucherzahlen um 90% eingebrochen! Nun bittet er um Hilfe: Verlinken, zitieren, etc.!

Bitte lesen Sie „Schluss mit lustig“ bei 3-Bein

Ich werde die Sache weiterverfolgen und hab alle meine Links angepaßt!

Ich bin immer noch schockiert…

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