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Freiwillige Ausreise ist Unwort des Jahres

Erstellt von Andreas Brandl am 19. Januar 2007

Wegen des 390. Geburtstags der so genannten „Fruchtbringenden Gesellschaft“ wurde dieses Jahr in Köthen in Sachsen-Anhalt das Unwort des Jahres gekürt: Freiwillige Ausreise hat sich durchgesetzt (Wort des Jahres hier).

Zur Begründung der Entscheidung gerade das aus den 2.247 Zuschriften und 1.130 Vorschlägen auszuwählen, erklärte die Jury der Frankfurter Universität, dass „die Freiwilligkeit einer solchen Ausreise von Asylbewerbern aus der Bundesrepublik in vielen Fällen bezweifelt werden könne“ (Quelle Spiegel.de).

Insgesamt waren nach Angaben des Jury-Vorsitzenden Horst Dieter Schlosser so viele Vorschläge wie nie wingegangen, darunter auch „Unterschicht“, „Prekariat“, „Prozessökonomie“, „Kleinvoliere“, „Kindgerechte Abschiebung“ und natürlich Problembär Bruno!

Bisherige Unwörter:

2006 Freiwillige Ausreise
2005 Entlassungsproduktivität
2004 Humankapital
2003 Tätervolk
2002 Ich-AG
2001 Gotteskrieger
2000 national befreite Zone
1999 Kollateralschaden
1998 sozialverträgliches Frühableben
1997 Wohlstandsmüll
1996 Rentnerschwemme
1995 Diätenanpassung
1994 Peanuts
1993 Überfremdung
1992 ethnische Säuberung
1991 ausländerfrei

Können wir in 2008 durch den Stoiber-Rücktritt vielleicht auf Pauli-Gate hoffen? 😉

Quelle Wikipedia

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Fanmeile ist Wort des Jahres

Erstellt von Andreas Brandl am 15. Dezember 2006

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden hat das Wort des Jahres 2006 gekürt: Fanmeile

So hinterlässt das Großereignis Fußball-Weltmeisterschaft auch hier seine Spuren: Das besondere war, dass hier tausende Fans friedlich ihre Fussballleidenschaft auslebten.

Auf Platz 2 finden wir „Generation Praktikum„, weil heutzutage so viele junge Leute nach Ausbildung oder Studium keinen Arbeitsplatz finden – und auf Platz 3 den „Karikaturenstreit“ wegen der heftigen Auseinandersetzungen um die Dänischen Mohammed-Karikaturen.

Trauer in Bayern, denn der Ploblembär schaffte es leider nur auf Platz 7, Platz 8 ist erst seit kurzem bekannt „Poloniumspuren“ und dann geht´s weiter mit WM2006: „Klinsmänner“ und „schwarz-rot-geil!„.

Top10 Wörter des Jahres 2006

  1. Fanmeile
  2. Generation Praktikum
  3. Karikaturenstreit
  4. Rechtschreibfrieden
  5. Prekariat
  6. Bezahlstudium
  7. Problembär
  8. Poloniumspuren
  9. Klinsmänner
  10. schwarz-rot-geil!

Das erste Wort war „heiße Höschen“ im Jahre 1970, für 2005 wurde „Bundeskanzlerin“ zum Wort des Jahres gewählt.

Und was wird das Unwort des Jahres 2006? Nach der WM kann doch nur sein: Italien

Quelle B5aktuell und netzeitung.de

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