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Rambo 4: Bodycount und Statistik

Erstellt von Andreas Brandl am 29. Januar 2008

Vor kurzem hab ich gemutmaßt, ob Rambo IV the bloodiest movie ever ist (siehe Trailer)? Nun haben wir es schwarz auf weiß, wie „blutig“ es wird:

Was sagt uns diese Aufstellung der Los Angeles Times? Nun erstmal, dass Sylvester Stallone auch in die Jahre gekommen ist und nun lieber das Hemd anlässt (killed by Rambo with his shirt off = 0)! Dann, dass die Burmesen mit 40 Morden viiiel böser sind als die Vietnamesen (10 gekillte in Rambo II), und sogar böser als die Russen in Afghanistan (17 getötete bei Rambo III)!

Meine Lieblings-Kategorie ist die Zahl der getöteten Menschen pro Minute: Während es bei Rambo I und II nicht mal eine Leiche waren, sind es beim vierten Teil schon über 2,5 Menschen!

Und er bleibt sich treu: „Number of sex scenes“ war immer 0 und bleibt immer 0!! 🙂

Gefunden bei Sebbi, der hats von geeksofdoom.com

Letzte Suchbegriffe dieses Artikels:

todesstatistik rambo 4;

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Bloodiest movie ever: Rambo IV?

Erstellt von Andreas Brandl am 20. November 2007

Jaha! Das lässt Männerherzen höher schlagen! Waren wir nicht alle begeistert vor den VHS-Videorecordern gesessen und haben ihn, John Rambo, angebetet! Haben wir nicht alles diese Sätze immer, und immer wieder rezitiert:
(das fettgedruckte bitte mit heiserer Stimme sprechen) 😀

  • „Was ist das?“ – „Blaues Licht“ – „Was macht es?“ – „Es leuchtet blau
  • Das ist nicht mein Krieg…
  • „Er will da rein? Wer ist er? Gott?“ – „Nein, Gott kennt Gnade!
  • „Aber Rambo! Dur wirst sterben!“ – „Dann sterbe ich…
  • Ich bin nicht gekommen um Rambo vor Euch zu schützen, sondern um Euch vor John Rambo zu schützen…

Ich bin mir sicher, dass solch Blumen männlicher Heldensprüche auch diesmal fallen werden. Denn es gibt einen neuen Feind: Nach den Vietnamesen (Rambo II) und den Russen (Rambo III) ist nun Burma an der Reihe:

Eine Gruppe von christlichen Missionaren einer humanitären Hilfsaktion für die verfolgten Menschen von Burma, wird von den sadistischen Soldaten Myanmars entführt und gefoltert. John Rambo (Sylvester „Sly“ Stallone), inzwischen eine Legende, von der man glaubt, dass er sich schon längst zur Ruhe gesetzt hat, stellt ein Team von Söldnern zusammen, um die Gefangenen zu befreien.

Trailer (Achtung! Nicht für Minderjährige!):

Ich glaube, das wird „the bloodiest movie ever„! 😉

Weitere Infos hier hier und hier, und einen noch blutigeren Trailer gibts bei Pensionisten Reaktivierung

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Rocky 4 und die kleine Actionfilm-Fibel

Erstellt von Andreas Brandl am 2. Oktober 2006

Gerade lief auf VOX der Film Rocky IV „Kampf des Jahrhunderts“ mit Sylvester Stallone als Italian Stallion und Dolph Lundgren als Ivan Drago. Besonders da das Ende des Kalten Krieges nun schon ein paar Jahre her ist, zeigt der Film heute sehr schön, wie die USA ihre Filme machen.

Rocky Balboa als ehrlicher, aufrichtiger und patriotischer Boxer aus armen Verhältnissen (einer von uns) gegen Ivan Drago als gefühl- und herzlose Kampfmaschine, die überzüchtet und gedopt nur vom Boxreglement am gezielten Mord gehindert scheint, nebs erfolgssüchtiger und liebloser Gattin (Brigitte Nielsen), die im Gegensatz zur warmherzigen, sich Sorgen machenden Rocky-Ehefrau „Adrian“ (Talia Shire „Adrianna Pennino“) ihren blutenden und leidenden „Lebens-Genossen“ mit „Idiota“ niedermacht. Das ganze umrahmt von einem leblosen, keine Miene verziehenden kommunistischen Machtapparat, zusammen mit einem höchst unfairen Publikum, das aber bereitwillig nach kurzer Zeit zum Erzfeind überschwenkt und dabei keine Angst vor Repressalien der uniformierten Hälfte der Halle fürchten muss. Zum Schluss darf dann noch der siegreiche Yankee am Mikrophon aus dem Stegreif eine „Rede für die Welt“ halten, die sofort die zornigen Machthaber läutert und scheinbar während des Abspanns den endgültigen Weltfrieden heraufbeschwört, nachdem sich vorher schon der sowjetische Muskelberg den militärischen Drohungen wütend widersetzte.

Die kleine Actionfilm-Fibel

Ich denke ja, dass das Weiße Haus kleine Handbücher verteilt, in denen erklärt wird, wie man dem doch sehr naiven Publikum in Amerika die gewünschten Werte vermitteln kann. Und das wurde schon bei vielen Arten von Feinden angewendet, so auch nach dem 2. Weltkrieg bei Deutschland. Man schaue sich nur mal „Gesprengte Ketten“ an, wo draufgängerische, mutige, intelligente und witzige Gefangene auf „Papiere!“ schreiende Kampfroboter, nicht nur im Lager sondern auch in der Bevölkerung treffen. Der gute Cowboy gegen den Rest der bösen Welt aus Banditen und Indianern…

Denn wir sind die Guten – wir sind Amerikaner!

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