Blog-abfertigung

Blogger aus der Frankenmetropole Nürnberg

 
 

Der Nichtraucher verliert

Erstellt von Andreas Brandl am 21. Juni 2009

Das haben unsere Politiker nicht bedacht! Der Nichtraucher wird zum „Graffl-aufpassen“ verdammt!

Ich glaub ich fang zu rauchen an: Gerade hab ich in der Karaoke-Bar „Kakadu“ in Leipzig den Candy-Man von Samy Davis Jr. gesungen und komme zurück zu einem leeren Platz! Ok, so toll wars nicht gesungen, aber trotzdem, der Nichtraucher muss auf die Taschen aufpassen. Die anderen stehen im Kühlen und ich langweil mich… weil ich nicht rauche! Vielleicht wäre das mal was für die Krankenkassen: Ein Anreiz für Nichtraucher im Freien? Damit auch wir mal raus müssen! 😉

Was in der Arbeit schon die Regel ist (als Nichtraucher auch mal mit auf die Terrasse zu gehen) wird bald auch in der Disse kommen: Dabei sein für Aussätzige (oder werden die Aussetzige geschrieben?)

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Kinder, Schaffnermangel und Schneechaos

Erstellt von Andreas Brandl am 10. Dezember 2008

Aufgrund eines defekten Autos bin ich derzeit verpflichtet mit dem Zug den Arbeitsweg anzutreten! Und da bekommt man die Krise… und fühlt sich unendlich alt!

Da denke ich noch, daß meine Schulzeit noch nicht ganz so lange her ist, dass ich diese Bengel nicht mehr verstehen würde.. aber doch, es ist so! Morgens steht der Zug in Lauf nahezu 5 Minuten im Bahnhof bis die ganzen Zwerge aus dem Nürnberger Land, die in Lauf zur Schule gehen, ausgestiegen sind – ich dachte wir hätten Kindermangel?! Weitere 3 dauerts dann noch bis die Bande sich in die Bahn gedrängelt hat, die in Nürnberg die Schule besuchen. Die schlimmsten sind die ganz kleinen, die sich mit auf den Rücken geschnallten Schultaschen, welche teilweise die Ausmaße des gesamten Kerls verdoppeln, ihren Weg bahnen! Das Bild des Tages lieferte aber eine ca. 12jährige Dame, die eine Trolley-Schultasche hatte und wie eine Stewardess durch den überfüllten Zug schnürte!

Die größeren Schüler sind alle bestöpselt (zumindest ihre Ohren), die Mädels haben oft nur einen Ordner dabei (wenigstens das hat sich nicht geändert) und die Jungs nennen eine Frisur ihr eigen, mit der ich oftmals nach einer durchzechten Nacht aus den Feder krieche und mich meine Frau verließe, wenn ich derart die Öffentlichkeit beträte!

In diesem modernen Triebwagen, der an die Abmessung einer durchschnittlichen Straßenbahn heranreicht, is dann kaum so etwas wie ein Platz zu finden, denn ein Klappsitz auf dem Gang ist kein solcher! Wenigstens hat man dann von hier aus den besten Ausblick auf das allgemeine Beschäftigungsprogramm an Bord. Vom Laptop bis zur Enzyklopädie haben die Leute die verschiedensten Dinge dabei, um nur nicht mit dem einen Gesprächsfreudigen Fahrgast, der überall lauert, in Blickkontakt zu treten! Wir sind hier in Franken, da will man in Ruhe gelassen werden! 😉

In Nürnberg Hauptbahnhof dann angekommen springen Alt wie Jung aus dem ‚Zug‘ und stürzen sich wie die Lemminge in den Abgrund – dem Tunnel zu den anderen Verkehrsmitteln. Wenigstens hier hatte ich Spaß, weil ich mich an das alte Computer-Spiel „Lemmings“ erinnert sah! Hab schon überlegt, ob ich mich als „Stopper“ mitten in den Weg stelle! 🙂

Nach dem Umsteigen im anderen Zug angekommen lauschten wir der Durchsage: „Wegen fehlendem Schaffner hat der Zug ca. 10 Minuten Verspätung„! Sowas hab ich auch noch nie erlebt… ebenso wenig wie den alleine sitzenden Jüngling der urplötzlich zu fluchen begann! Und wieder dieses „bloß keinen Blickkontakt, sonst fängt ein Gespräch an“!

Was hat mir das gebracht? Naja, ich bin nur 12 Minuten später in die Arbeit gekommen, hab ein Thema gehabt, das ich auf der Heimfahrt mit den Handy bloggen konnte – und ich weiß jetzt dass die e-mail-Funktion in meinem Handy nur ca. 2040 Zeichen beinhalten darf! Also gute Nacht, denn in ein paar Stunden muss ich ja schon wieder zum Zug – und da brauch ich meine Energie! 😀

Winterimpressionen im Raum Nürnberg

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