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Blogger aus der Frankenmetropole Nürnberg

 
 

Miniatur Wunderland Hamburg

Erstellt von Andreas Brandl am 21. Dezember 2008

Komm wir gehen Modelleisenbahn kucken! Da zieht normalerweise keine Frau – aber in der historischen Speicherstadt (Kehrwieder 2-4, 20457 Hamburg) ist das anders. Bekannt aus unzähligen TV-Berichten präsentiert sich die großartige Idee eines jungen, fortschrittlichen Unternehmen!

Man kommt im 3.Stock des Block D an und sieht erstmal eine lange Schlange an der Kasse! Überall anders würde man die Lust verlieren – nicht so hier: Monitore zeigen nette Filmchen, eine Grafik gibt einem eine Circa-Wartezeit an und an der Bar gibts Gratis-Erfrischungen. Nach 10 Euro Eintritt geht es innen in der Art weiter – man hat also nie den Eindruck ‚abgezockt‘ zu werden, wie in so manchem anderen Vergnügungspark. Bei Garderobe für 50 Cent, Handyaufladen 1 Euro Pfand, Möglichkeit zum Kauf einer Speicherkarte usw. bleibt man als sparwilliger Gast locker! Und wenig später erschließt sich einem eine NEUE WELT:

Eisenbahnanlagen der Spurweite H0 in den Welten Harz, Knuffingen, Österreich, Schweiz, Amerika, Skandinavien und natürlich Hamburg stehen auf 4000m² bereit erkundet zu werden. Vor allem die Detailverliebtheit läßt das eigentliche Thema Modellbahn schon fast in den Hintergrund rücken. Nach kurzer Zeit sieht man die Züge beinahe überhaupt nicht mehr. Man sucht nur noch nach den kleinen Geschichten, welche die einzelnen Szenen erzählen! Da ein Brand, hier ein Konzert, dann mal ein Gefängnis-Ausbruch oder ein Stau. Aber am besten ist das Ungewöhnliche: wie eine Wasserleiche, Sumo-Ringer, basketballspielende Aliens oder Punks vor der HSH-Arena bei HSV gegen St. Pauli! Eben Dinge, die man auf einer „Modellbahn-Anlage“ eben nicht erwartet!

Fazit:

Absolut sehenswert! Fast sogar mehr für Erwachsene als für Kinder! Denn Kinder möchten am liebsten alles anfassen! Außerdem gibt es sehr viele kopulierende Pärchen in den künstlichen Welten – es müssen sich also einige Sexisten unter den Bahnbastlern befinden! 😉 Durch das Quiz (finde den Saurier) wird man aufgefordert, ganz genau hinzusehen – was man auch unbedingt tun sollte!
Bild: „Crash in Knuffingen“! Anfangs hab ich mich noch gefreut, dass bei den Perfektionisten auch mal was schiefgeht – aber das passiert öfter mal und macht sympatisch!

Miniatur-Wunderland Hamburg Crash in Knuffingen

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Und ewig lockt der Konsum-Tempel

Erstellt von Andreas Brandl am 19. Dezember 2008

Fliegen wir nach Hamburg, hat sie gesagt. Schaun wir uns ein Musical an, hat sie gesagt. Mach ma uns ein schönes Wochende, hat sie gesagt… Nun sitz ich zwei Stunden nach unserer Landung im Karstadt-Restaurant und warte bis die Damen sich ausgeshoppt haben!

Aus lauter Frust hab ich mir ein Bier geholt – um die Zeit! Ich spürte förmlich die ‚Immer-diese-Assis-Blicke‘ in meinem Nacken – es schmeckt mir auch nicht wirklich. Ich wollte halt nur etwas tun, wobei SIE mal die Augen verdrehen! WIDERSTAND! 😉

Ein Internet-Cafe gibts hier auch nicht… dafür mußten wir am Hauptbahnhof 5 Euro für Einschließen unserer Koffer abdrücken – pro Koffer (siehe Bild)! Hallo? Das sind 20DM für zwei Trolleys!? Ist im Hamburg der Reichtum ausgebrochen? Wirft der Hafen nicht mehr genug ab, oder was?

Wenigstens amüsiere ich mich über die Durchsagen hier im Karstadt Hamburg: ‚Besuchen Sie unser Restaurant Le Buffet!‘ weil ich versteh da immer ‚Lümmel-Fee‚! Brüller! 🙂

Aber gerade stellte ich fest, daß ich nun eher wie ein versetzter Blind-Dater wirke, da ich immer wieder zur Uhr blicke und andere Gäste fragte, ob hier wirklich der Karstadt wäre… 😉

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Anton knallt Elisabeth in Hamburg

Erstellt von Andreas Brandl am 19. Dezember 2008

Was hab ich mich früher über diese Musical-Touristen aufgeregt, die für so eine ‚Jaul- und Hüpfveranstaltung‘ quer durch Deutschland fahren. Nun gehöre ich selbst dazu – obwohl ich ja nicht gefahren bin, ich bin geflogen! Jaja, nobel geht die Welt zugrunde… und alles was ich durch mein Autogas an CO2 eingespart hab ich nun wieder rausgeblasen!

Ich hab mich halt überreden lassen, aber trotzdem geh ich jetzt ohne Vorurteile zu Phil Collins‘ ‚Tarzan und Jane‚. Anton und Elisabeth wurden in einem TV-Casting mit Hugo Egon Balder als Hauptdarsteller ausgewählt. Mal sehen, was mich in der ‚Neuen Flora‘ erwartet. PS: Bei der Überschrift handelt es sich um ein Wortspiel aufgrund des Nachnamens eines Bekannten! Quasi unser interner Arbeitstitel – ich glaube nämlich nicht daß die beiden Hauptdarsteller was miteinander haben!

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