Blog-abfertigung

Blogger aus der Frankenmetropole Nürnberg

 
 

Klaus-Karl Kraus auf der Consumenta

Erstellt von Andreas Brandl am Sonntag 3. November 2013

20131103-233055.jpgDie Verbrauchermesse Consumenta im Nürnberger Messezentrum ist mal wieder eine Reise wert gewesen. Nicht nur die Neuigkeitenschau von Gemüseschneidern, Fensterputzern und Silikon-Backformen zieht die Besucher an, sondern und vor allem auch die Spezialitätenhalle – im Volksmund auch „Fresshalle“ genannt. 🙂

Doch es fällt auf, dass auch diese Messen Veränderungen unterworfen sind. So sind die Messetüten mit Chips und Nudeln völlig aus dem Bild verschwunden, wobei noch vor Jahren nahezu jeder Gast einen solchen Sack mit nach hause geschleppt hat. Und es gibt bei weitem nicht mehr so viele Geschenke oder Versuchsangebote wie früher.

Da empfiehlt es sich die Orte aufzusuchen, die noch die alten geblieben sind:

So konnten wir heute beim Stand der Nürnberger Nachrichten einem Interview von Uli (Digmeyer?) mit dem Erlanger Mundartkomiker Klaus-Karl Kraus beiwohnen. KKK gestaltete diese „Fragestunde“ teilweise wie eine seiner komödiantischen Auftritte indem er allerhand Anekdoten einfließen ließ.

Den größten Applaus erntete der Dozent auf der Uni Erlangen als er anmahnte „mehr Dialekt“ zu sprechen, meinte dass „Franken zusammenhalten“ soll und sich wirklich „nicht zu verstecken braucht“. Zudem prangerte er das wirtschaftliche und kulturelle Süd-Nord-Gefälle in Bayern an, da einfach die meiste Förderung einfach weiterhin nach München fließt. Der könnte doch in die Frankenpartei eintreten, denn das ist deren Thema. 🙂

Alles in Allem war die Consumenta mal wieder eine sehenswerte Angelegenheit!

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Warum nicht einfach mal die „Harald und Oli Show“?

Erstellt von Andreas Brandl am Sonntag 27. Oktober 2013

Oft habe ich hier schon über Harald Schmidt und seine legendären Gags berichtet. Winterkirschen , Fascho-Prügelchen und die Metal-Arten waren überragend, um nur drei zu nennen. Er war seinerzeit „Mr. Late-Night“ und „Grandseigneur des Spaß-Fernsehens„.

Dann kam der Versuch mit Oliver Pocher, der unterm Strich ziemlich peinlich endete – unter anderem auch mit einem medialen Schlagabtausch. Wobei man aber bei Betrachtung der heutigen Pocher-Becker-Zickereien durchaus am jungen „Gewalt-Spassmacher“ liegen könnte.

Nun darbt Harald Schmidt, nachdem seine Rückkehr zu Sat.1 quotenmäßig gründlich in die Hose gegangen ist, beim Bezahlsender Sky sein Dasein.

Dort gibt es aber trotzdem hin und wieder wahre Höhepunkte, die sich der „Decoder-lose TV-Zuschauer“ im Internet ansehen kann. Dort gab es vor kurzem eine tolle Sendung mit Olli Dittrich…

Und da kam mir die Idee!

Da diese Sendungen immer gut für die Lachmuskeln sind, wäre das doch ein Konzept, auf Dauer mit beiden zusammen eine Late-Night-Show zu machen? Oder zumindest dem Herrn Dittrich regelmäßige Passagen oder Rubriken einzuräumen? Zumal Olli Dittrich zur Zeit im TV auch nicht gerade omnipräsent ist.

Denn Harald Schmidt und Oliver Dittrich ergänzen sich nicht nur humoristisch, sondern schätzen sich auch gegenseitig – was bei Alphatierchen „Schmidtchen“ schon echt was wert ist.

Vielleicht dringt es ja irgendwie bis nach Köln-Mülheim, was ich hier so schreibe. Und ich glaube, es würde nicht nur mich vor das Empfangsgerät locken! 🙂

Videos von „Dirty Harry“ bei Sky hier



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Für Blogger gelten also auch die Prinzipien des Journalismus

Erstellt von Andreas Brandl am Freitag 18. Oktober 2013

Unter dem Titel „Auch Blogger müssen sorgfältig recherchieren“ haben die Dresdner Nachrichten heute veröffentlicht, dass die Regeln des Journalismus auch für Blogger gelten. Sie berufen sich dabei auf einen Bericht der c’t Webdesign.

Demnach sollten Blogger bei ihren Posts ähnlich gewissenhaft recherchieren und wie Journalisten schreiben. Andernfalls kann es passieren, dass sie z.B. für Falschaussagen o.ä. rechtlich belangt werden.

Nichtjournalisten könnten sich ja eigentlich auf das sog. Laienprivileg berufen, das laut einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 1991 besagt, „dass der Einzelne nur dann eine besondere Sorgfaltspflicht hat, wenn er Tatsachen verbreitet, die er aus dem eigenen Erfahrungsbereich heraus überprüfen kann. Oft sei das aber nicht möglich, weil der Laie nicht den gleichen Zugang zu Informationen hat wie Journalisten – und letztlich wieder auf Medienberichterstattung angewiesen ist.“

Doch teilweise rufen Blogger zum Boykott bestimmter Firmen auf und stützen sich auf Tatsachenbehauptungen. Hat sich aber nach einiger Zeit der Vorwurf überholt, könnte es für den Schreiber problematisch werden.

Am besten arbeiten Blogger also so nah an den Prinzipien des Journalismus wie möglich. Das bedeutet zum Beispiel, dass sie wörtliche Zitate ganz korrekt wiedergeben, indirekte richtig paraphrasieren, so dass der Sinn erhalten bleibt. Bei Kommentaren sollten sie nicht ausfallend werden und bei Tatsachenbehauptungen noch einmal prüfen, ob sie in dieser Form noch aktuell sind. Weitere Informationen bietet u.a. der Deutsche Presserat.

Ich fühle…

…mich nun hier mal echt bestätigt! Denn seit Beginn meiner Bloggerei versuche ich immer Behauptungen belegen zu können oder mich mit Anschuldigungen zurückzuhalten. Bei Co-Autoren habe ich oft mit viel Aufwand Aussagen mittels „man könnte denken dass“ oder „da drängt sich der Gedanke auf dass“ entzerrt. Beim Glubb-Blog kommt da noch hinzu, dass bei polarisierenden Themen oft unflätige Ausdrücke in den Kommentaren fallen, wenn – was ja nun öfter mal vorkommt – ein Fan nach desaströser Leistung der FCN-Truppe des Nachtens sich volltrunken die Wut vom Leibe schreibt.

Weiter muss ich aber auch sagen, dass oft meine Berichte nicht so reisserisch waren, wie bei Kollegen, die auf solche Regeln keine Rücksicht nahmen. Die hatten dann mehr Leser – aber ich fühle mich heute bestätigt. 🙂

Allerdings is das schon eine harte Nummer mit den revidierten Themen, denn ganz ehrlich, ich weiss heute nicht mehr, über was ich seit 2006 alles gebloggt hab. Wenn ich das alles heute noch überprüfen müsste? Wär ein ganz schöner Aufwand! Oder sollte ich das trotzdem? Oder bin ich anders einzustufen, weil ich kein Spezialblog bin?

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Vine: Coole Filmchen am Smartphone, aber es frisst Speicher!

Erstellt von Andreas Brandl am Dienstag 8. Oktober 2013

Beim Sugar-Daddy hab ich es entdeckt und natürlich gleich mal ausprobiert: Vine! Wikikpedia nennt es ein kostenloses Computerprogramm für internetfähige Mobiltelefone, das seinen Nutzern erlaubt, sehr kurze Videos mit anderen zu teilen. Der Austausch erfolgt über die sozialen Netze Twitter und Facebook.

Ich nenne es eine einfache Möglichkeit ein kurzes Spaßvideo mit „der Welt“ zu teilen. Und inzwischen bin ich schon ein ziemlicher Fan davon, weil es echt Leute gibt, die ein 6-Sekunden Loop-Video derart spaßig gestalten können, dass ich mich richtig wegschmeissen könnte:

Mehr bei vine.co

Leider ist die Suche in diesem Ding unglaublich unkomfortabel, sodass man gewisse Filmchen nicht mehr wieder findet, wenn ein paar Tage vergangen sind. Sugar Ray schreibt zudem von einer wahren Spam-Welle, wenn man selbst etwas erstellt und auf Twitter verbreitet. Aber das hab ich aus dem Grund noch nicht probiert.

Speicherfresser auf dem iPhone

Eher nervt mich eine andere Geschichte an dieser App, dass sie unglaublich Speicher verbraucht. Nun schon klar, würde ich dauernd Filme erstellen, wäre das nachvollziehbar, aber einfach nur beim Anschauen von anderen Filmen?

Die App hat ca. 15MB, doch nach der ersten Suche und dem ansehen von ungefähr 10 Filmen belegt das Ding plötzlich 80MB! Wenn ich dann wie heute das „RapVideo“ eines Predigers („My crew is big and it keeps getting bigger, that’s why jesus christ is my nig…„) suche, dann hat das Ding 277 MB in Benutzung. Ich sehe mich also gezwungen, die App alle 3 Tage zu löschen und wieder zu installieren, damit das Teil wieder bei 15MB anfängt.

PS: Das RapVideo hab ich gefunden bei Epicfail, viel Spaß beim Fremdschämen… 😉

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Wie kann man beim iPhone Strom sparen?

Erstellt von Andreas Brandl am Samstag 5. Oktober 2013

Hier stößt die Entwicklung an ihre Grenzen: Vor kurzem auf einem „Altgesellenabschied“ (Junggesellenabschied wurde nach der überraschenden und geheimen Hochzeit noch nachgeholt) waren nahezu alle Herren der Schöpfung mit Ihren Smartphones von der Außenwelt abgeschnitten. Und das ausgerechnet zu der Zeit, zu der der zu erwartende Zustand eines JGA-Teilnehmers zur Besorgnis bei den Angehörigen zuhause anregt. 🙂

Denn die meisten haben ihr Handy immer am Mann: SMS schreiben, Zwischenstände aus der Bundesliga abrufen, Streit schlichten in dem man sich über Wikipedia die Auflösung einer Diskussion sucht und natürlich Fotos und Filme machen. Gegen 18 Uhr gibts dann die ersten Warnungen an die daheim gebliebenen Damen „Mein Akku is bald leer„. Wenn dann zu noch späterer Stunde der Heimweg angetreten werden soll, sind die Personen gefragt, über die man sich morgens noch mit „Handy-Knochen-Besitzer“ lustig gemacht hat. Denn deren „Wählscheiben-Handy“ mit Tastatur (!!) hat eben noch ausreichend Strom um ein Taxi o.ä. zu rufen.

Das kanns ja wohl nicht sein. Darum hab ich mir mal die Mühe gemacht rauszusuchen, wie man das „Reise-Telefon“ auf Sparflamme stellt:

  • Deaktivieren Sie den Ortungsdienst. So prüft das iPhone nicht ständig die eigene Position, das schont den Akku! Bei Bedarf (Landkartensuche) kann man das ja dann wieder einschalten.
  • Reduzieren Sie die Bildschirmhelligkeit! Ratsam vor allem am Abend, da dann eine geringere Beleuchtung ausreichend ist.
  • Schalten Sie die WLAN-Funktion ab! Die ständige Abfrage von Verbindungen spart richtig Energie.
  • Bluetooth-Funktion abschalten! Auch aus Sicherheitsgründen sollte diese nur bei Bedarf eingeschaltet werden.
  • Push-Funktion abschalten! Die Suche nach neuen E-Mails geht auf den Akku. Manuelles Abrufen sollte auf Touren ausreichen.
  • Handystandard GSM statt UMTS! Mit dem iPhone nur zu telefonieren, kommt zwar selten vor, kann sich aber sehr positiv auf die Akkulaufzeit auswirken.
  • Wie der vorherige Punkt fast schon vermuten lässt: Schlaf-Modus fürs iPhone! Gerade wenn man übernachtet kann man das Telefon für bestimmte Zeit ebenfalls schlafen schicken.
  • Multitasking-Programme beenden! Oft hat der Handy-Nutzer keine Ahnung, was er grad alles an Anwendungen geöffnet hat. Ein „Doppelklick“ auf die Taste zeigt diese an und man kann unnötige Stromfresser beenden (IOS7 nach oben ziehen – älteres IOS: Anwendung gedrückt halten und mit dem X schließen)
  • Ortsabhängige Dienste deaktivieren! Wetterberichte oder Aktienkurse müssen nicht automatisch abgefragt werden.
  • iCloud-Backups deaktivieren! Wer die Datenwolke nutzt sollte wissen, dass diese natürlich auch gut Strom verbraucht.
  • Equalizer abschalten! Der Equalizer des iPhones bietet verschiedene Klang-Profile, wer nicht hören will, kann diese abschalten.
  • Software aktuell halten! Neuere Betriebssysteme (iOS) versuchen immer auch eine Optimierung der Batterieleistung.
  • Flugmodus einschalten! Dann ist man aber auch nicht erreichbar.
  • Reserve-Akku! Hier gibt es preiswerte Batterie-Module zum Anstecken:
    Hier:Zusatzakku fürs Handy

Ich kannte bisher nur, dass man die laufenden Apps abschalten konnte. Informationen, wie die einzelnen Funktionen zu schalten sind, finden Sie hier bei Computer-Bild.

In den Einstellungen unter „Allgemein“ und „Benutzung“ kann man erfahren, welche Anwendungen besonders stark am Akku knabbern. Am besten Nutzungsverhalten beobachten und aufwendige Apps vermeiden, wenn man auf den Akku angewiesen ist.

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Spruch des Tages von Moby

Erstellt von Andreas Brandl am Freitag 4. Oktober 2013

20131004-120552.jpgEiner meiner Lieblingsmusiker, der US-Komponist und DJ Moby („Feeling so Real“ – Bild Rock im Park 2003) hat seine Heimatstadt New York damals wegen seiner Alkoholprobleme verlassen. Als er aufgehört hat zu trinken und um 5:00 Uhr wegzugehen, verlor der Big Apple seinen Reiz:

„Das ist etwa so, wie wenn man eine Sonnenallergie hat und in Australien lebt“

Heute lebt der 48jährige in Hollywood, betreibt aber in New York noch sein Vegetarier-Restaurant „TeaNY“.

Moby-Songs hier

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Fünf-Seidla-Steig in der Fränkischen Schweiz

Erstellt von Andreas Brandl am Sonntag 29. September 2013

20130928-142720.jpgDas sollte doch Anlaufstelle für alle Bierbegeisterten Franken sein: Der 5-Seidla-Steig, der Brauereien-wanderweg in Oberfranken. Von Nürnberg vom Nordostbahnhof aus besteht eine gute Verbindung mit der Gräfenbergbahn – im Sommer verkehrt zudem an Sonn- und Feiertagen der Trubachtal-Express. Ab dem Bahnhof Weißenohe hat man nur 100 Meter zum Biergarten Klosterbrauerei. Dort gibts natürlich leckeres Bier und eine kleine Stärkung wird einem auch geboten.

Diese sollte man dann auch unbedingt in Anspruch nehmen. Denn auf dem Weg zum „Bergschlösschen“ in Gräfenberg sind ein paar ziemlich steile Berge zu bewältigen. Doch der Aufwand lohnt sich:

20130928-161022.jpg

Ein Biergarten der seinesgleichen sucht. Überagende Aussicht! Und natürlich wieder gutes Bier und schmackhafte Brotzeit. Falls man doch irgendwo nicht mehr weiterkommen sollte, kann man einen Busshuttle verständigen lassen, der einen dann zum Bahnhof bringen kann.

Als nächste Station steht dann der Lindenbräu Brauereigasthof in Gräfenberg auf dem Plan, was für uns dann aber die Endstadion bilden sollte. Die Euphorie eines Junggesellenabschieds bzw. eines „After wedding Besäufnisses“ ist für eine solche Aufgabe eher hinderlich. 😉

Ich für meinen Teil werde diesen Brauereiwanderweg aber sicherlich nicht zum letzten Mal besucht haben. Doch auch hier gilt: Etwas mehr Werbung und Bekanntheitsgrad würde diesen Einrichtungen in Franken gut tun. Dazu noch eine etwas bessere Verkehrsanbindung und unseren kleinen Brauereien würde es wieder besser gehen.

Zudem denke ich, dass es möglich sein sollte sich ein Abzeichen oder eine Urkunde für die Bewältigung der Runde geben zu lassen. Quasi etwas, was an jeder Stelle erworben werden und an den jeweils anderen abgestempelt werden kann. Oder ein T-Shirt mit „I did it“ oder „i survived 5-Seidla-Steig“! Ich glaube, Touris mögen sowas! 🙂

Mehr Infos beim Verkehrsverbund Nürnberg und im Franken-Wiki

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Das Wikipedia-Dilemma

Erstellt von Andreas Brandl am Sonntag 22. September 2013

Seit einiger Zeit laufen Wikipedia die Administratoren davon. Die „Enzyklopädie von allen für alle“ hat zudem Probleme mit den laufenden Kosten und bittet um Spenden.

Trotzdem ist und bleibt Wikipedia die erfolgreichste und beliebteste Stelle für User, die nach Informationen suchen. Oft rangiert „Knowledge Base“ aber ohnehin bei der Internetsuche auf Platz 1, sodass man eh draufstößt.

Problematisch wird es erst, wenn man mit dem Inhalt nicht einverstanden ist. Denn dann zeigt das System seine Schwächen:

So wurde die Informationsseite von Abraham Wolfgang Küfner in dem Augenblick entscheidend verändert, da sich im Januar 2012 die Öffentlichkeit für die vermutliche Hehlerei um das „Selbstbildnis mit Pelzrock“ interessierte. Zitat Frankenblog:

Erstaunlich bei den Wikipedia-Änderungen ist nur, dass neben den Fälscherei-Angaben auch die Links zu den Quellen gelöscht wurden. Dabei hätte man dadurch erkennen müssen, das es wohl eben doch der Wahrheit entspricht? Wie auch bei kunstmarkt.com, bei zehn.de und bei oelbilder-oelmalerei.de beschrieben.

Weiteres Aufregen zu diesem Thema lasse ich mal lieber… 😉

Noch schwieriger war es, als wir versucht haben die „Partei für Franken“ auf Wikipedia anzulegen: Immer wieder wurden komplette Versuche unterschiedlicher User einfach gelöscht, weil in den Richtlinien steht, dass erst eine Partei erfasst werden darf, „wenn sie an einer größeren Wahl teilgenommen“ hat. Und da war es den Herren Admins völlig egal, dass die Bezirke die Partei zur Wahl zugelassen hatten oder die Wahlzettel bereits gedruckt waren. „Dienst nach Vorschrift“ machte hier nicht nur mich wütend.

Doch inzwischen habe ich bei Rentaseo zwei hochinteressante Beiträge gefunden, die sich genau mit diesem Thema befassen:

Schade, dass mir das nicht schon vor nem halben Jahr untergekommen ist. Am besten finde ich die Grafik mit dem Kreis:

Die Presse zitiert Wikipedia – Wikipedia gibt die Presse als Quelle an! 🙂

Ich finde…

…es natürlich wichtig, dass da jemand auf dieses Online-Lexikon aufpasst und vor allen Dingen Vandalismus verhindert. Allerdings braucht man sich auch nicht wundern, dass die User irgendwann keine Lust mehr an einer Mitarbeit haben, wenn man mal an einen selbstherrlichen „BOFH“ (dafür gibts nen Eintrag?!) geraten ist.

Ich für meinen Teil würde mir verständnisvolleren Umgang wünschen – und dass man nicht über jede „Bürgerwehr“ eine Seite anlegen muss, is mir auch klar, aber eine Partei die zur Wahl zugelassen ist? Wie soll sich denn der Bürger informieren?

Vielleicht findet ja mal ein Umdenken statt, dann würden bestimmt auch wieder mehr Leute mithelfen.

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Hat die FDP Angst vor der Partei für Franken?

Erstellt von Andreas Brandl am Dienstag 10. September 2013

Im Krieg und der Liebe ist alles erlaubt, sagt der Volksmund. Dass das aber für den Wahlkampf auch gilt, war mir bisher neu – es ist ja auch mein erster.

Für die 2009 gegründete Partei für Franken versuche ich in Mittelfranken (Liste 11, Landtag Platz 2 und Bezirkstag Platz 13 ) auf Stimmenjagt zu gehen. Im Landkreis Nürnberger Land bin ich Direktkandidat für die Landtagswahl.

DIE FRANKEN haben leider (noch) nicht die Wahlkampfkassen der anderen Parteien, also hab ich mich durch die ständige Fragen „meiner Wähler“ breitschlagen lassen und auf Privatkosten ein paar Plakate erstellt. Da das so wenige sind, fällt natürlich schneller auf, wenn damit Schmu getrieben wird.

FDP überklebt ganz frech mein Plakat

In meinem Heimatort Rückersdorf stehen Plakatwände die zu bekleben sind, da man dieses „Laternenbehängen“ vermeiden will. Auf dem Weg zum Blumenfest stelle ich fest, dass auf den Wänden Platz ist:

Wie das so ist mit dem 6. Sinn, sind mit beim Verteilen des Leims die Plakate am Boden aufgefallen, die es womöglich durch den Regen abgewaschen hat. Also hab ich schnell mit dem Smartphone ein Bild geschossen, für den Fall eines Falles:

Das Werk ist vollbracht, doch leider wellt sich das Papier durch den Leim etwas. Beim nächsten Mal nagel ich genauso wie die FW Hohlraumplakate hin, die wäschts nicht runter:

Doch rund eine Woche später wird mir diese Foto aus Rückersdorf geschickt (gut wenn man Kärwaboum vor Ort kennt):

Offenbar ist es anderen Leuten auch aufgefallen, dass auf der Seite ein „anderes“ Plakat vorgelugt hat. Und irgendjemand hats dann genauer interessiert, was die Liberalen da überklebt haben. Doch bevor einer denkt, Andreas Neuner würde für DIE FRANKEN antreten, haben die „gelben Kleberer“ erneut drübertapeziert.

Was tut man da?

Natürlich hört man sich dann um und fragt auch bei der Gemeinde Rückersdorf nach. Diese hat aber kein Interesse daran, es zu überwachen, wenn da „Wildkleberer“ am Werk sind. „Das sollen die Parteien untereinander machen“ heißt es.

Also soll ich nun das Plakat der FDP wieder überkleben?

Mal abgesehen davon, dass ich mir da blöd vorkommen würde und es ein bisschen wie Kindergarten und „Schaufel wegnehmen“ ist, würde ich Unrecht mit Unrecht bekämpfen. Das mach ich nicht!

Denn ganz so lustig, wie man das hier lesen könnte, ist es nämlich nicht. Denn nach § 303 StGB ist Beschädigen oder Überkleben von Wahlwerbung Sachbeschädigung und kann mit bis zu 2 Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bestraft werden. Ergo würde ich mich in dem Fall sogar strafbar machen.

Bleibt also die Frage, warum es die FDP hier auf meine Plakate abgesehen hat? Dass radikale Parteien so etwas tun, konnte man erwarten – aber die FDP? Ergo müssen wir davon ausgehen, das sie Angst vor uns haben? Vielleicht denken sie ja „och nö, nicht noch jemand der mit uns um die 5%-Hürde konkurriert“! 😉

Was also kann man tun, außer sich im Internet darüber zu beschweren? Soll ich wirklich mal meinen Rechtsanwalt befragen?

Was meint Ihr?

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Katastrophenwarnung aufs Handy: Die App Katwarn getestet

Erstellt von Andreas Brandl am Sonntag 8. September 2013

Nürnberg ist ja bekanntlich die erste Stadt in Bayern, die einen Dienst bietet, der die Bürger im Katastrophenfall per Handy warnt. Die Idee ist sehr gut, da ich selbst das Smartphone kaum mehr aus der Hand lege und denke, die Menschen sind auf diesem Wege einfach am besten zu erreichen. Allerdings scheint der Dienst noch ein paar Probleme zu haben, wenn man dem Bericht der Nürnberger Nachrichten Glauben schenken darf.

Also wollte ich das Teil mal selbst testen:

Im App-Store hatte ich das erste Problem, da ich natürlich unter „Nürnberg“ und „Katastrophe“ suchte. Aber nicht mal die Glubb-App hat es mir angezeigt (= Witz)!

Also musste ich erstmal googeln, um zu erfahren, wie die App überhaupt heißt. Bei der Feuerwehr Nürnberg wurde ich dann fündig. Endlich der Download.

Nun bietet diese App nicht wirklich viel Einstellungsmöglichkeiten, ausser dass man seine Postleitzahl hinterlegen kann. Das hat schon mal gut geklappt.

Gleich unter diesem Einstellungsfenster wird eine zweite PLZ-Einstelllung angeboten, was leider nicht geklappt hat. Schade, denn mehrere Orte angeben zu können wäre eine gute Sache, da man ja vielleicht tagsüber in der Arbeit und abends zuhause informiert werden möchte.

Aber „leider“ lagen in meinem Bereich keine Meldungen vor, sodass ich hier noch nichts berichten kann. Aber ich hab mir gedacht, diesen Test muss ich jetzt durchziehen. 😉

Negativ fiel mir noch auf, dass eine Aktualisierung innerhalb der App etwas lange dauert – obwohl ich im WLAN bin.

So bleibt mir nichts anderes übrig, als einen 2. Teil anzukünden, wenn ich mal eine Nachricht erhalte.

Weitere Infos hier bei Katwarn direkt

Wählt Franken!

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Heidis Treff am Volksfest Nürnberg

Erstellt von Andreas Brandl am Samstag 31. August 2013

20130831-222244.jpgSo ist das! Da geht man jahrelang auf Volkers und freut sich am Wahrsteiner Stand. Doch lässts dort nach, denkt man, das ist halt so. Man wird alt.

Doch dann erscheint ein neuer Stern am Horizont: Heidi’s Treff! Gegenüber vom Riesenrad und hier gehts ab! Geil!

Karaoke (= leeres Orchester) den ganzen Abend und jeder macht mit! Hier komm ich öfter her!

Außerdem gibts hier Alt aus Dietzhof! Bitte viel davon trinken, denn dann kann Heidi endlich die Münchner Brause abbestellen! 🙂

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Rutschen? Ja, vielleicht mir den Buckel runter!

Erstellt von Andreas Brandl am Freitag 30. August 2013

Es ist ja wieder Volksfestzeit in Nürnberg, genauer gesagt, „Herbstvolksfest“ heisst das was derzeit neben der Kongresshalle die Besucher anlocken soll. Die „Macher“ des Volksfestes werben ja gerne mal mit dem Slogan „Fest für alle Franken„, doch wenn man dann dort mit offenen Augen durch die Massen geht, sieht es eher nach einem „Wiesn-Abklatsch“ aus: Dirndl, Lederhosen und gefühlt jedes 2. Fahrgeschäft heißt „Bayrisches Wasweißich“ oder „Münchner Dingsbums“. Würg. 😉

Naja, ich vermute mal, dass die Fahrgeschäfte in München gut Kasse machen wollen und sich darum so nennen.

Doch den Vogel schießt die „Bayern Rutsch’n“ ab. Mit zwei Kleinkindern auf Volksfestbesuch, die natürlich zu gerne überall runter rutschen. Ich wollte mich zwar weigern auf dieses „Möchtegern-Folklore-Werk“ zu steigen, aber Kinderaugen können so überzeugend sein.

Also an die Kasse und die Dame gefragt, ob denn die Kleine alleine rutschen darf. Nein, da ist sie noch zu klein, da müsse ich schon mit. Ok, Fräulein, was muss ich dann zahlen? „2 Personen á 2,50 Euro“ gibt sie mir zu verstehen. Also 5 Euro für RUTSCHEN? Da is kein Looping dabei und es dauert nur 5 Sekunden! Noch dazu wäre ich nur eine Begleitperson?

Also hab ich gesagt, dass wir für dieses Geld lieber Karussellfahren gehen.

Da kriegt die Maus 5 Fahrten dafür und hat 15 Minuten Spaß! 🙂

Aber diese komische Rutsche soll ruhig so weitermachen und am besten die Preise noch anheben, dann muss ich wenigstens nicht auf solch blau-weißen Blödsinn rauf. 🙂

Ergo hatten meine Kleine und auch ich was davon!

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