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Blogger aus der Frankenmetropole Nürnberg

Google will eat itself

Erstellt von Andreas Brandl am Montag 25. September 2006

Google AdsenseKünstler müsste man sein. Denn was für uns Webmaster gemeinhin als Klickbetrug bezeichnet werden würde kann man unter dem Deckmantel der Kunst getrost publik machen und wird dadurch auch noch berühmt.

Im speziellen Fall hat Webaktivist und Österreicher Hans Bernhard und seine Künstlergruppe Ubermorgen.com ca. 50 Adsense-Accounts auf verschiedenen Internetseiten verteilt und kauft mit dem so verdienten Geld Google-Aktien. Das Projekt heißt „Google will eat itself“ und auf der Homepage gwei.org wird hochgerechnet, dass sich Google somit in 202 Millionen Jahren quasi selbst „aufkauft“ – oder wie in diesem Fall, sich selbst „aufisst“!

Google Deutschland ist natürlich auch schon auf diese „feindliche Übernahme“ aufmerksam geworden und hat „rein vorsorglich vor einem Verstoß gegen die Vertragsbedingungen von Googles Anzeigenprogramm Adsense gewarnt“.

Quelle: Siehe Bericht vom Manager-Magazin vom 07.09.2006

Ich denke, dass diese Kunst wahrscheinlich mehr kaputt macht (wie so oft? Siehe Schöner Brunnen Nürnberg) als „zum Dialog anregt“. Denn vermehrt hört man, dass Webmastern einfach der Adsense-Account gesperrt wurde (Was kann ich tun, wenn mein Adsense-Account gesperrt wurde). Es gibt immer Leute, die ein System ausnutzen, und wie immer bleiben andere dabei auf der Strecke.

 
 

2 Kommentare zu “Google will eat itself”

  1. Thomas Hölzl sagt:

    Früher oder später kriegen sie die dann schon dran und bestenfalls werden nur die Acounts geperrt. Ich könnte mir aber vorstellen, dass da irgendwann Rückforderungen kommen.

  2. Glubb-Blog Clubfans bei FCN-Auswärtsfahrten und Groundhopping - Erstes Fazit nach 10 Spieltagen: Saison der Extreme? sagt:

    […] waren am Anfang der Saison über unserem Niveau, sind dann abgerutscht und nun darunter – ein Börsianer würde hier einen langfristigen Abwärtskanal […]

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