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Nippel-Gate beim Bayerischen Filmpreis

Erstellt von Andreas Brandl am Sonntag 21. Januar 2007

„Luder-Alarm“ schreit es auf Bild.de! Ex-Bro’sis-Sängerin Indira (27) ließ auf dem roten Teppich ihre Nippel blitzen und alle Kameras blitzten zurück!

Tja, was Kader Loth kann, kann sie eben auch – und attraktiver ist sie allemal. So „ludert“ sie sich also in die Schlagzeilen, denn seit der Trennung von Bro’Sis hörte man nichts mehr von ihr – ausgerechnet jetzt soll ihre neue Single „Oh“ auf dem Markt kommen und am Video wird gerade gedreht. Bild.de will ja niemanden „etwas unterstellen“, aber „da kommt so ein Nippel-Blitzer ganz gelegen, oder?“

So einfach ist das heutzutage und Janet Jackson, Paris Hilton und Britney Spears haben es vorgemacht: Einfach mal die Möpse aus dem Satinkleidchen hüpften lassen oder die Mumu völlig unbeabsichtigt in die Linse halten, schon kriegt sich Bild nicht mehr ein und verliert die Contenance: „Und – huuups – hüpft auch mal eine Lustwarze aus dem Fummel“ – dieser Satz gehört ins Grundgesetz!

Da rückt es natürlich völlig in den Hintergrund, dass beim Bayerischen Filmpreis (neben dem Deutschen Filmpreis als wichtigste Auszeichnung des deutschen Kinos) Tom Tykwer für „Das Parfüm“ (bester Regisseur) und Sönke Wortmanns Doku „Deutschland. Ein Sommermärchen“ (Publikumspreis) ausgezeichnet wurden!

Ich glaube

…die deutsche Medienwelt ist in der Vorpubertät, denn in der Phase war mir auch egal, wie gut oder wie schlecht ein Film war – Hauptsache es waren Titten zu sehen! 🙂

Quelle Bild.de

 
 

2 Kommentare zu “Nippel-Gate beim Bayerischen Filmpreis”

  1. StoiBär sagt:

    „Bro’sis-Sängerin Indira“ Gibts etwa Bro’sis noch?

    (Blogabfertiger: Noch mal extra für Dich: „…denn seit der Trennung von Bro´Sis hörte man nichts mehr von ihr…“)

  2. brainsplatter sagt:

    ach, das ist eben so. sex sells. sind wir ehrlich: wer schaut weg? Und wieviele gibt es, die nicht mal geklickt haben, um zu sehen, wie britney unterm röckchen aussieht (auch nicht besser wie drüber…). Damit müssen wir eben leben.

    natürlich werden wir in der masse durch solche „meldungen“ infantilisiert, aber mit ein wenig sorgfalt kann man das, was man so mitbekommt, unter „amusement“ abhaken und sich danach den gehaltvolleren Sachen widmen.

    (Blogabfertiger: Da hast Du Recht! Und vor allem: Wenn man die Presse und uns Blogger anschaut – es funktioniert! 🙂 )

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