Blog-abfertigung

Blogger aus der Frankenmetropole Nürnberg

 
 

Archiv für Oktober, 2013

Warum nicht einfach mal die „Harald und Oli Show“?

Erstellt von Andreas Brandl am 27. Oktober 2013

Oft habe ich hier schon über Harald Schmidt und seine legendären Gags berichtet. Winterkirschen , Fascho-Prügelchen und die Metal-Arten waren überragend, um nur drei zu nennen. Er war seinerzeit „Mr. Late-Night“ und „Grandseigneur des Spaß-Fernsehens„.

Dann kam der Versuch mit Oliver Pocher, der unterm Strich ziemlich peinlich endete – unter anderem auch mit einem medialen Schlagabtausch. Wobei man aber bei Betrachtung der heutigen Pocher-Becker-Zickereien durchaus am jungen „Gewalt-Spassmacher“ liegen könnte.

Nun darbt Harald Schmidt, nachdem seine Rückkehr zu Sat.1 quotenmäßig gründlich in die Hose gegangen ist, beim Bezahlsender Sky sein Dasein.

Dort gibt es aber trotzdem hin und wieder wahre Höhepunkte, die sich der „Decoder-lose TV-Zuschauer“ im Internet ansehen kann. Dort gab es vor kurzem eine tolle Sendung mit Olli Dittrich…

Und da kam mir die Idee!

Da diese Sendungen immer gut für die Lachmuskeln sind, wäre das doch ein Konzept, auf Dauer mit beiden zusammen eine Late-Night-Show zu machen? Oder zumindest dem Herrn Dittrich regelmäßige Passagen oder Rubriken einzuräumen? Zumal Olli Dittrich zur Zeit im TV auch nicht gerade omnipräsent ist.

Denn Harald Schmidt und Oliver Dittrich ergänzen sich nicht nur humoristisch, sondern schätzen sich auch gegenseitig – was bei Alphatierchen „Schmidtchen“ schon echt was wert ist.

Vielleicht dringt es ja irgendwie bis nach Köln-Mülheim, was ich hier so schreibe. Und ich glaube, es würde nicht nur mich vor das Empfangsgerät locken! 🙂

Videos von „Dirty Harry“ bei Sky hier



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Für Blogger gelten also auch die Prinzipien des Journalismus

Erstellt von Andreas Brandl am 18. Oktober 2013

Unter dem Titel „Auch Blogger müssen sorgfältig recherchieren“ haben die Dresdner Nachrichten heute veröffentlicht, dass die Regeln des Journalismus auch für Blogger gelten. Sie berufen sich dabei auf einen Bericht der c’t Webdesign.

Demnach sollten Blogger bei ihren Posts ähnlich gewissenhaft recherchieren und wie Journalisten schreiben. Andernfalls kann es passieren, dass sie z.B. für Falschaussagen o.ä. rechtlich belangt werden.

Nichtjournalisten könnten sich ja eigentlich auf das sog. Laienprivileg berufen, das laut einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 1991 besagt, „dass der Einzelne nur dann eine besondere Sorgfaltspflicht hat, wenn er Tatsachen verbreitet, die er aus dem eigenen Erfahrungsbereich heraus überprüfen kann. Oft sei das aber nicht möglich, weil der Laie nicht den gleichen Zugang zu Informationen hat wie Journalisten – und letztlich wieder auf Medienberichterstattung angewiesen ist.“

Doch teilweise rufen Blogger zum Boykott bestimmter Firmen auf und stützen sich auf Tatsachenbehauptungen. Hat sich aber nach einiger Zeit der Vorwurf überholt, könnte es für den Schreiber problematisch werden.

Am besten arbeiten Blogger also so nah an den Prinzipien des Journalismus wie möglich. Das bedeutet zum Beispiel, dass sie wörtliche Zitate ganz korrekt wiedergeben, indirekte richtig paraphrasieren, so dass der Sinn erhalten bleibt. Bei Kommentaren sollten sie nicht ausfallend werden und bei Tatsachenbehauptungen noch einmal prüfen, ob sie in dieser Form noch aktuell sind. Weitere Informationen bietet u.a. der Deutsche Presserat.

Ich fühle…

…mich nun hier mal echt bestätigt! Denn seit Beginn meiner Bloggerei versuche ich immer Behauptungen belegen zu können oder mich mit Anschuldigungen zurückzuhalten. Bei Co-Autoren habe ich oft mit viel Aufwand Aussagen mittels „man könnte denken dass“ oder „da drängt sich der Gedanke auf dass“ entzerrt. Beim Glubb-Blog kommt da noch hinzu, dass bei polarisierenden Themen oft unflätige Ausdrücke in den Kommentaren fallen, wenn – was ja nun öfter mal vorkommt – ein Fan nach desaströser Leistung der FCN-Truppe des Nachtens sich volltrunken die Wut vom Leibe schreibt.

Weiter muss ich aber auch sagen, dass oft meine Berichte nicht so reisserisch waren, wie bei Kollegen, die auf solche Regeln keine Rücksicht nahmen. Die hatten dann mehr Leser – aber ich fühle mich heute bestätigt. 🙂

Allerdings is das schon eine harte Nummer mit den revidierten Themen, denn ganz ehrlich, ich weiss heute nicht mehr, über was ich seit 2006 alles gebloggt hab. Wenn ich das alles heute noch überprüfen müsste? Wär ein ganz schöner Aufwand! Oder sollte ich das trotzdem? Oder bin ich anders einzustufen, weil ich kein Spezialblog bin?

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Vine: Coole Filmchen am Smartphone, aber es frisst Speicher!

Erstellt von Andreas Brandl am 8. Oktober 2013

Beim Sugar-Daddy hab ich es entdeckt und natürlich gleich mal ausprobiert: Vine! Wikikpedia nennt es ein kostenloses Computerprogramm für internetfähige Mobiltelefone, das seinen Nutzern erlaubt, sehr kurze Videos mit anderen zu teilen. Der Austausch erfolgt über die sozialen Netze Twitter und Facebook.

Ich nenne es eine einfache Möglichkeit ein kurzes Spaßvideo mit „der Welt“ zu teilen. Und inzwischen bin ich schon ein ziemlicher Fan davon, weil es echt Leute gibt, die ein 6-Sekunden Loop-Video derart spaßig gestalten können, dass ich mich richtig wegschmeissen könnte:

Mehr bei vine.co

Leider ist die Suche in diesem Ding unglaublich unkomfortabel, sodass man gewisse Filmchen nicht mehr wieder findet, wenn ein paar Tage vergangen sind. Sugar Ray schreibt zudem von einer wahren Spam-Welle, wenn man selbst etwas erstellt und auf Twitter verbreitet. Aber das hab ich aus dem Grund noch nicht probiert.

Speicherfresser auf dem iPhone

Eher nervt mich eine andere Geschichte an dieser App, dass sie unglaublich Speicher verbraucht. Nun schon klar, würde ich dauernd Filme erstellen, wäre das nachvollziehbar, aber einfach nur beim Anschauen von anderen Filmen?

Die App hat ca. 15MB, doch nach der ersten Suche und dem ansehen von ungefähr 10 Filmen belegt das Ding plötzlich 80MB! Wenn ich dann wie heute das „RapVideo“ eines Predigers („My crew is big and it keeps getting bigger, that’s why jesus christ is my nig…„) suche, dann hat das Ding 277 MB in Benutzung. Ich sehe mich also gezwungen, die App alle 3 Tage zu löschen und wieder zu installieren, damit das Teil wieder bei 15MB anfängt.

PS: Das RapVideo hab ich gefunden bei Epicfail, viel Spaß beim Fremdschämen… 😉

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Wie kann man beim iPhone Strom sparen?

Erstellt von Andreas Brandl am 5. Oktober 2013

Hier stößt die Entwicklung an ihre Grenzen: Vor kurzem auf einem „Altgesellenabschied“ (Junggesellenabschied wurde nach der überraschenden und geheimen Hochzeit noch nachgeholt) waren nahezu alle Herren der Schöpfung mit Ihren Smartphones von der Außenwelt abgeschnitten. Und das ausgerechnet zu der Zeit, zu der der zu erwartende Zustand eines JGA-Teilnehmers zur Besorgnis bei den Angehörigen zuhause anregt. 🙂

Denn die meisten haben ihr Handy immer am Mann: SMS schreiben, Zwischenstände aus der Bundesliga abrufen, Streit schlichten in dem man sich über Wikipedia die Auflösung einer Diskussion sucht und natürlich Fotos und Filme machen. Gegen 18 Uhr gibts dann die ersten Warnungen an die daheim gebliebenen Damen „Mein Akku is bald leer„. Wenn dann zu noch späterer Stunde der Heimweg angetreten werden soll, sind die Personen gefragt, über die man sich morgens noch mit „Handy-Knochen-Besitzer“ lustig gemacht hat. Denn deren „Wählscheiben-Handy“ mit Tastatur (!!) hat eben noch ausreichend Strom um ein Taxi o.ä. zu rufen.

Das kanns ja wohl nicht sein. Darum hab ich mir mal die Mühe gemacht rauszusuchen, wie man das „Reise-Telefon“ auf Sparflamme stellt:

  • Deaktivieren Sie den Ortungsdienst. So prüft das iPhone nicht ständig die eigene Position, das schont den Akku! Bei Bedarf (Landkartensuche) kann man das ja dann wieder einschalten.
  • Reduzieren Sie die Bildschirmhelligkeit! Ratsam vor allem am Abend, da dann eine geringere Beleuchtung ausreichend ist.
  • Schalten Sie die WLAN-Funktion ab! Die ständige Abfrage von Verbindungen spart richtig Energie.
  • Bluetooth-Funktion abschalten! Auch aus Sicherheitsgründen sollte diese nur bei Bedarf eingeschaltet werden.
  • Push-Funktion abschalten! Die Suche nach neuen E-Mails geht auf den Akku. Manuelles Abrufen sollte auf Touren ausreichen.
  • Handystandard GSM statt UMTS! Mit dem iPhone nur zu telefonieren, kommt zwar selten vor, kann sich aber sehr positiv auf die Akkulaufzeit auswirken.
  • Wie der vorherige Punkt fast schon vermuten lässt: Schlaf-Modus fürs iPhone! Gerade wenn man übernachtet kann man das Telefon für bestimmte Zeit ebenfalls schlafen schicken.
  • Multitasking-Programme beenden! Oft hat der Handy-Nutzer keine Ahnung, was er grad alles an Anwendungen geöffnet hat. Ein „Doppelklick“ auf die Taste zeigt diese an und man kann unnötige Stromfresser beenden (IOS7 nach oben ziehen – älteres IOS: Anwendung gedrückt halten und mit dem X schließen)
  • Ortsabhängige Dienste deaktivieren! Wetterberichte oder Aktienkurse müssen nicht automatisch abgefragt werden.
  • iCloud-Backups deaktivieren! Wer die Datenwolke nutzt sollte wissen, dass diese natürlich auch gut Strom verbraucht.
  • Equalizer abschalten! Der Equalizer des iPhones bietet verschiedene Klang-Profile, wer nicht hören will, kann diese abschalten.
  • Software aktuell halten! Neuere Betriebssysteme (iOS) versuchen immer auch eine Optimierung der Batterieleistung.
  • Flugmodus einschalten! Dann ist man aber auch nicht erreichbar.
  • Reserve-Akku! Hier gibt es preiswerte Batterie-Module zum Anstecken:
    Hier:Zusatzakku fürs Handy

Ich kannte bisher nur, dass man die laufenden Apps abschalten konnte. Informationen, wie die einzelnen Funktionen zu schalten sind, finden Sie hier bei Computer-Bild.

In den Einstellungen unter „Allgemein“ und „Benutzung“ kann man erfahren, welche Anwendungen besonders stark am Akku knabbern. Am besten Nutzungsverhalten beobachten und aufwendige Apps vermeiden, wenn man auf den Akku angewiesen ist.

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Spruch des Tages von Moby

Erstellt von Andreas Brandl am 4. Oktober 2013

20131004-120552.jpgEiner meiner Lieblingsmusiker, der US-Komponist und DJ Moby („Feeling so Real“ – Bild Rock im Park 2003) hat seine Heimatstadt New York damals wegen seiner Alkoholprobleme verlassen. Als er aufgehört hat zu trinken und um 5:00 Uhr wegzugehen, verlor der Big Apple seinen Reiz:

„Das ist etwa so, wie wenn man eine Sonnenallergie hat und in Australien lebt“

Heute lebt der 48jährige in Hollywood, betreibt aber in New York noch sein Vegetarier-Restaurant „TeaNY“.

Moby-Songs hier

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