Was haben sich nicht schon für schlaue Köpfe bei der Promi-Version von Günther Jauchs “Wer wird Millionär?” versucht! Harald Schmidt scheiterte mal bei der 500.000 Mark-Frage am Begriff “Fakir“ (bedeutet: Der Arme) und fiel auf 16.000 Mark zurück, selbst der Telefonjoker, Besserwisser Manuel Andrack konnte ihm nicht helfen.
Nun aber hat es der Pöbler, der Schwätzer, der Vollidiot geschafft: Oliver Pocher ergatterte als erster Star die Euro-Million! In der Sendung mit Reinhold Beckmann, Andrea Ypsilanti und Michaela Schaffrath brachte Comedian Pocher ausgerechnet den ARD-Programmdirektor Günter Struve, zwischen dem und Jauch es ja mal einige Probleme gab, als letzterer zur ARD wechseln wollte. (Quelle Spiegel.de)
Wer kann mit Pocher mithalten?
Nun hat er seine Kritiker aber richtig Lügen gestraft! Und wer kann ehrlich hier mithalten?
Also ich wäre schon bei 8.000 Euro gescheitert! Allerdings hätte ich bei “Perpendikel” keinen Joker benötigt, aber die 1-Million-Frage hätte ich nicht geschafft!
Nee, eigentlich nicht, aber gestern hab ich einen getroffen – im Supermarkt! Und ich konnte kaum an mich halten ihm mit einem brummenden “Wickie-Fieber” zu begrüßen!
Wer jetzt nicht weiß worum es geht. Michael “Bully” Herbig suchte vor Kurzem in einem Casting Schauspieler für seinen Wickie-Film. In der TV-Show “Bully sucht die starken Männer” trat dann auch der Nürnberger Schlagersänger Robert Wunderlich an, der extra auch einen “Wickie-Song” kreierte. Achtung, Ohrwurm-Gefahr!
“Opernstar” und Gewinner 2007 Paul Potts erlangte ja hier im Netz schon Berühmtheit. Nun scheinen sich schon wieder zwei Sterne auf zu tun! Vor allem das zweite Sternchen:
Irgendwie finde ich das Konzept besser, nicht immer nur etwas zu suchen, was es eh schon wie Sand am Meer gibt! Bei den Engländern heißt es eben “was begeistert, setzt sich durch“! Bei uns schockiert man lieber….
Ich glaube ich habe eben den wohl unglaublichsten Auftritt eines Gastes in einer Harald-Schmidt-Sendung seit Hermes Phettberg gesehen: Rapperin Lady Bitch Ray!
Schmidt stellte sie als “die ungewöhnlichste Frau im deutschen Showgeschäft” vor: Professorin (Doktorantin zur Semiotik der Kleidung), Sängerin, Modedesignerin (Pussy Delüks) und Schauspielerin! Die 27jährige Deutsch-Türkin Reyhan Sahin betrat die Bühne in einem schwarzen (Latex- oder Leder-) Overall, der auf der Rückseite durch ein benetztes Loch den Blick auf ihr blankes Hinterteil freigab.
Schmidt gab sofort zu verstehen, dass sie “Olivers Gast” ist – womöglich wusste er nicht, was er mit ihr reden sollte. Sie lederte aber sofort los und berichtete, dass sie beim Verkabeln des Mikros erst mal ihren “Arsch” am “Schwanz” des Technikers rieb.
Witzig war dann, dass Harald von seinem eigenen Gag eingeholt wurde, als er fragte wie man sie anreden solle. “Dr. Fotze” wollte sie nicht, denn den Namen hätte Harald ihr verpasst!! Er meinte dann nur: “Ah, weil sie noch keinen Doktortitel haben? Also Fotze wäre in Ordnung?”
Erster Höhepunkt war dann, als Schmidt fragt, wo der deutschen Frau hauptsächlich von Lady Bitch geholfen werden müsste und sie sagte:
Beim Sex. Die Frauen müssen lernen, offen zu ihrer Fotze zu stehen!
Das ist doch immer noch die ARD, die ich das eingeschaltet habe…
Der zweite Höhepunkt war dann am Ende ihres Auftritts, als sie ihre Geschenke überreichte: Schmidt bekam einen Herren-Slip mit dem Aufdruck “Harald Bitch” und für Oliver Pocher hatte sie was besonderes in einem kleinen Döschen dabei:
Das ist mein Fotzen-Sekret, zwei Sonntags-Produktionen!
Unglaublich! Ich bin immer noch ganz weg… aber immerhin hab ich es geschafft, in einem Beitrag 4x das Wort “Fotze” zu verwenden – ok, jetzt sinds 5x!
Vergesst Nina Hagen! Ich bin ja mal gespannt, was uns von dieser Frau noch erwartet. Denn dass sie ein ganz helles Köpfchen ist hat sie oftmals gezeigt! Außerdem scheinen wir die gleiche Meinung über Sarah Connor zu haben!
Aber wieder bestätigte diese Sendung meine Meinung: Schmidt & Pocher, echt sehenswert!
Achja: Alle Pocher-Hasser sollten sich die letzte Minute anschauen! Da fährt Dirty Harry im “gewaltig übers Maul“! Pocher macht ein paar dumme Gags über Dieter Bohlen, anstatt sich bei der Sängerin Maria Mena zu bedanken. Da unterbricht ihn Schmidt mit (sinngemäß): Das ist jetzt aber völlig uncharmant für so ne kleine miese Type, die wenn ‘se Fotzen-Sekret überreicht kriegt erst mal so klein mit Hut, und dann nem ausländischen Gast so reinsemmelt, der kein Deutsch versteht! Das is uncool! Oliver Pocher, das nächste Mal hat ers begriffen!
Da wäre ich auch gerne dabei gewesen: Gestern gab “Stomberg” Christoph Maria Herbst einen Spruch ab, als er, Bastian Pastewka und Michael Kessler während des Stücks “Männerhort” von Dr. Gabriele Pauli überrascht wurden:
“Sie kenne ich! Sie hängen in meinem Spind”
Absoluter Brüller, der auch noch zeigt, wie schlagfertig er ist. Schließlich war das ein Streich der Sendung “Verstehen Sie Spass” – er kann also kaum mit Frau Pauli gerechnet haben!
Hätte ich auch nie gedacht, dass ich mal zu so einer Überschrift fähig wäre und dass ich mal über DJ Tomekk schreibe. Denn bisher kannte ich ihn nur von seinem Auftritt bei den Nürnberger Autoschraubern (“Du bist der man, der meine Karre richtig fett pimpt, Alta! Numma Eyns!“)… aber zur Sache:
Deutsch-Rapper DJ Tomekk salutierte in einem Australischen Hotel kurz nach vor seiner Abreise ins RTL-Urwald-Camp mit dem Hitlergruß, sang dabei die verbotene 1. Strophe des Deutschland-Liedes (“Deutschland, Deutschland über alles“) und meinte dann noch zum Schluss “So viele Ausländer hier im Haus.” (Ausführlich bei spiegel.de)
Tja, nun… RTL warf ihn aus der Sendung (ist das ne Strafe?), gab ihm aber vorher noch die Möglichkeit für eine Entschuldigung:
DJ Tomekk sagte, er trage “keinerlei rechtes Gedankengut oder nazistische Ideen” in sich und betonte, dass er “polnischer Staatsbürger sei, in Berlin lebe und somit für Integration und den Zusammenhalt der Kulturen stehe”. Auch bezeichnete er seine Äußerung “als dummes Witz-Gelaber” und zeigte sich “im Moment tief erschüttert” und entschuldigte sich für seinen “niveaulosen Humor“. (Quelle FAZ)
Für mich…
…ist das wieder Mal deutsche Panik! Denn wenn man genau hinsieht, kann man erkennen, dass das zu einem Gag gehört – der “Kameramann” lacht sich ja auch einen ordentlichen Ast! Also ist das nicht seine Überzeugung, sondern eher Satire. Eindeutiges Zeichen ist ja wohl die Bemerkung über “so viele Ausländer” im Ausland – nicht mal ein Nazi würde sowas ernst meinen. Des weiteren ist er ja Sohn einer Polin und eines Marokkaners und zudem mit einer Farbigen zusammen – also alles, was zum Ausschluss bei der NPD führen würde…
Außerdem denke ich, dass er “hingehängt” wurde, denn das ist eher ein Filmchen für den privaten Bereich, also bleibt da noch die Frage, wer will ihm “ans Bein pinkeln”? Oder wie Oliver Münk meinte “wenn man solche Freunde hat, braucht man keine Feinde mehr“!
Hoffentlich bin ich jetzt nicht auch ein Nazi, weil ich vor kurzem hier Harald-Schmidts “Nazi-Werbung” veröffentlicht habe…
Also ab nun nicht mehr über “Knut” oder “Knutella” schreiben! In einer Pressekonferenz hat der Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly den vom Stadtrat und Internet-Nutzern ausgewählten Namen verkündet: “Flocke”
Ich hatte ja vor Kurzem in “Knut – The Next Generation” von Knut 2.0, Knutienchen und Knuteline geschrieben – natürlich nicht ganz ernst gemeint! Die Stadt Nürnberg will aber demnächst wirklich einen Wettbewerb veranstalten um einen Namen zu finden! (oder direkt beim NZ-Blog)
Also ich wäre ja für einen lokalen Bezug wie NÜRNBÄR oder FRANKEN-KNUT… nein, nein, keine Angst. Der arme Bär! Vielleicht als Beiname, aber nicht als richtigen Namen.
Mein richtiger Vorschlag ist daher “Nanuq”!
Das ist das Inuktitut-Wort für Eisbär (englisch geschrieben: Nanook) und diesen Vorschlag hab ich im Radio gehört. Hierbei würde man sich auch gleich an die Herkunft der Eisbären und ihrem bedrohten Lebensraum erinnern! Denn wie ich schon damals beim Berliner Rummel geschrieben habe: “..so lange da wenigstens ein Teil davon dem Artenschutz zu Gute kommt, solls mir Recht sein“! Dazu stehe ich immer noch.
Aber wahrscheinlich wird der Pfleger Horst Maussner hier einen Strich durch die Rechnung machen. Denn der wird vom Spiegel zitiert mit “Ich nenne es Flocke“! Is ja auch nett… vor allem wenn “Flöckchen” dann mal 2,50 Meter groß ist und mit 300 kg durchs Gehege “wuchtet”!!
Oder wie Sebbi sagt. “Knut 2.0“! Vielleicht hat der ein oder andere vom Eisbär-Drama im Nürnberger Tiergarten gehört: Eisbärin Vilma hatte ihre (vermutlich) zwei Babys aufgefressen – in der 3-Wochen-Phase nach der Geburt, in denen man die Bären nicht stören darf. Dramatisch, aber wenn man Tierforschern glauben schenkt, kann das durchaus normal sein, wenn die kleinen z.B. einen Infekt hatten oder gestorben waren (zum Glück bin ich kein Eisbär, wie oft ich als Kind die Grippe hatte!). Der Zoo hat sich deshalb schon viel Kritik anhören müssen!
Nun hatte aber Bärendame Vera auch noch ein Junges, was natürlich jetzt noch mehr beachtet wurde. Der Tierpark versuchte das Kleine so lange wie möglich bei der Mutter zu lassen. Aber als sie es gestern aus der Höhle schleppte und draussen zu verstecken versuchte, griffen die Pfleger ein und trennten es unverletzt von seiner Mutter. Nun soll der kleine Eisbär “unnatürlich” mit der Flasche großgezogen werden.
“Nürnberger Tiergarten goes Knut”!
Endlich blickt alles nach Franken! Dem Nürnberger Tiergarten wäre das durchaus zu wünschen, denn die Besucherzahlen aus Berlin mit über 3 Millionen würden auch am Schmausenbuck gut tun. Hoffentlich haben sie jetzt auch wie in der Hauptstadt überall eine Kamera dabei!
Und der Hype läuft gerade an: “Nürnberger Knut” Google des Tages und Antenne Bayern sucht schon nach einem Namen für das kleine Eisbären Weibchen… bei nem Männchen wäre ich für “Gerchla” gewesen! So wirds bestimmt “Knutienchen” oder “Knuteline” werden…
PS: Die BILD nennt kleine Eisbären nicht mehr “kleine Eisbären”, sondern “Mini-Knuts” (bitte die Zeichnung anschauen )!
Händeringend suchen die privaten TV-Sender nach neuen Formaten, der Fernsehsender Prosieben ging nun sogar so weit “The next Uri Geller – Unglaubliche Phänomene live” vom Publikum suchen zu lassen. Der 61-Jährige Löffelverbieger und überführte Ex-Magier Geller fungiert dabei als einer Art “Großer Meister” im Zentrum der Show.
Und er bekam seinen Auftritt: Alle Zuschauer sollte kaputte Uhren und Haushaltsgeräte vor den Fernseher schleppen und auch noch einen Löffel auf selbigen legen. Dann zählte der Israeli auf hebräisch von 1 bis 3 und alle Uhren liefen wieder… im Studio!
Auch WIR hatten einen Löffel auf den Fernseher gelegt und da geschah das UNGLAUBLICHE: Der Löffel fiel herunter, drehte sich im Kreis und flog wieder nach oben auf das TV-Gerät zurück!! Und das alles, ohne dass wir es gesehen haben! Wahnsinnig schnell, einfach unglaublich…
Dann allerdings bemerkte ich, dass wir gar nicht “up to date” sind, da der Festplattenrecorder auf Zeitversetztes Fernsehen gestellt war… wir also 5 Minuten zu spät dran waren! Doch alles nur EINBILDUNG?
OK, genug gegagt! Ich hab mir die Sendung gegeben! Natürlich nicht ohne Blogger-Hintergedanken! Was ich gesehen habe waren “Mentalisten” mit Taschenspielertricks, die mit einer riesen Show von diesen ablenken wollten!
Bei Vincent Raven konnte man das sehr schön sehen: Die Prominenten (Jürgen Vogel, Sonya Kraus, Anni Wendler) mussten ihren Vornamen, ihre Glückszahl und eine Frage für das Jenseits aufschreiben, in ein Kuvert packen und zu ihm bringen. Er verbrannte die Kuverts und einem tiefen Kessel (?) und im “Gespräch” mit seinem Raben ermittelte er den Inhalt der Kuverts und beantwortete die Fragen… so weit ganz toll, aber durch sein düsteres Auftreten, seinen Raben und dem Gemache über die Welt der Toten, lenkte er von dem eigentlichen Trick ab: Wie kam er an den Inhalt der Kuverts? Seine Antworten aus dem Jenseits waren dagegen überhaupt nichts: Next-Topmodel Anni Wendler fragte nach dem Namen ihren toten Vaters (gerissene Idee), Vincent wusste auch die Frage, meinte aber “im Jenseits gibt es keine Namen – Du kannst Dich setzen“! Er hätte auch sagen können: “Hoecker, sie sind raus!“!
Hayashi, der vom Publikum rausgewählt wurde, hatte das Pech, dass seine recht gut gemachte Nummer relativ alt war (Messer in Papiertüten, durch draufhauen zeigen, wo es nicht ist) und jeder sie schon mal irgendwo gesehen hat – da half auch die andauernd eingespielte Aufnahme des schiefgegangenen Zaubertricks (Messer durch die Handfläche – gibts auch hier) nichts!
Kurzum: Die ZAUBERTRICKS sind ganz nett und können schön diskutiert werden (ist nur das Kuvert verbrand, sodass Vincent den Inhalt lesen konnte? Hatte Hayashi einen Magneten in der Hand?), aber das Trara außenrum war zuviel, manchmal sogar peinlich (Herzstillsteher David Goldrake). Da ist mir ein witziger Zauberer allemal lieber – und auf keinen Fall sollte einer behaupten, er habe übersinnliche Kräfte!
Uri Geller
Womit wir auch schon beim “Meister” selbst wären. Ich habe damals auch die sog. “TV-Ereignisse” verfolgt, als Uri bei Wim Thoelke und Tommy Gottschalk Löffel verbog und Samen zum Sprießen brachte. Doch schon damals war er eigentlich überführt: In der “Tonight Show” war er nicht in der Lage, seine berühmten Tricks vorzuführen, nachdem die Fernsehleute die zu manipulierenden Gegenstände selbst besorgt hatten! Auch haben einige Leute schon aufgezeigt, wann er Löffel und Schlüssel verbiegt und wann man Magneten in seiner Hand wunderbar sehen kann:
Da ich, wie angekündigt, während der “Licht aus! Für unser Klima“-Aktion auf einer Party war und dort die Räume verdunkelte (nicht so wie Stoibär, der 10 PCs zusätzlich hat laufen lassen), habe ich das lang angekündigte “Licht aus! Galileo Spezial” auf Pro7 aufgenommen. Gestern habe ich es mir dann angeschaut:
Was für eine Sendung: Aiman Abdallah steht vor dem Brandenburger Tor und meint “noch 30 Sekunden” bis in Deutschland, Österreich und der Schweiz Millionen Menschen das Licht ausmachen. Dann, “noch 15 Sekunden” und er läßt uns mit den Eindrücken allein… plötzlich, geht das Licht aus! Die Berliner raunen kurz – das wars!
Aiman Abdallah kommt wieder ins Bild und zeigt uns per 4-geteiltem Bildschirm, dass auch das Rathaus in Hamburg, der Dom in Köln und das Münchner Rathaus nicht mehr beleuchtet werden! Das vierte Bild hab ich vergessen, vermutlich Frankfurt!
Dann zeigte Pro7 einer Million Zuschauer (zwischen 14 und 49 Jahren, Marktanteil 12,3%) wie das war, als in diesen Städten die Beleuchtung der genannten Gebäude ausgeschaltet wurde – spektakulär! Nur Köln hat sich nicht an die Zeit gehalten und den Dom schon vorher “ausgeknipst“!
Es hat wirklich nur noch gefehlt, dass uns “Galileo-Aiman” und eine Zeitlupe zeigt, wie das Brandenburger Tor dunkel wird…
Ich hatte eigentlich erwartet, dass sie Panoramaaufnahmen von Städten zeigen, um zu sehen, wie viele Leute wirklich mitmachen! Hätte vielleicht toll ausgesehen! So wirkte es wie jeden Tag um 23 Uhr, wenn die Strahler an den historischen Gebäuden ausgehen!
Und wo blieben die Schaltungen in Elektrizitätswerke um zu sehen, wie die Belastung nach unten fährt? Mir kommt es so vor, als hätte Pro7 nicht mit einem Erfolg der Aktion gerechnet!!
Hoffentlich machen sie nun weiter, die Leute von Galileo: Das Zeichen ist gesetzt, aber nun sollten sie mit sinnvolleren Aktionen weitermachen!!
“Rettet unsere Erde”! So heißt die Klimaschutz-Kooperation mit der BILD, BUND, Greenpeace und WWF gemeinsam mit Google und ProSieben am Samstag, den 08.12.2007 aufrufen, von 20:00 bis 20:05 Uhr die Lichter auszuschalten!
“Licht aus! Für unser Klima.”
Für fünf Minuten soll dann das ganze Land (Deutschland, Österreich, Schweiz) verdunkelt werden – auch die Beleuchtung von Wahrzeichen wird abgeschaltet – um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. www.lichtaus.info
Der TV-Sender Pro7 wird ab 19:59 Uhr ausführlich und live in einem Galileo Spezial über die Aktion berichten. Thomas Gigold (Medienrauschen) glaubt allerdings, dass die Studio-Scheinwerfer bestimmt nicht von der Aktion betroffen sind…
Licht aus? Licht an!?
Im Gegenzug ruft Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. (oder nur einzelne Mitglieder?) dazu auf, statt in den 5 Minuten das Licht nur auszumachen, gleich noch die Glühbirnen durch Energiesparlampen zu ersetzen! Denn wenn 50% aller deutschen Haushalte für 5 Minuten das Licht ausschalten, werden deutschlandweit 343 Tonnen CO2 eingespart. Wenn diese 50 Prozent gewöhnliche Glühbirnen gegen Energiesparlampen tauschen, spart das in einem Jahr 2,5 Millionen Tonnen CO2. Das ist 7.000 mal so viel, errechnete das Öko-Institut im Auftrag der taz (“7.000 mal mehr CO2 sparen als Bild“) www.wir-klimaretter.de
Licht aus – Licht an – Licht ganz aus!?
Wissenschaftler sehen Probleme auf uns zukommen, “wenn 10 Millionen Haushalte jeweils drei 100-Watt-Birnen ausschalten, dann könnte durchaus ein Blackout entstehen”. Und mit 10 Millionen sei zu rechnen, da ja auch die Schweiz und Österreich mitmachen wollen. Im Falle eines Blackouts könnte allerdings wirklich was passieren: dann gehen nicht nur die Lichter in den Wohnungen aus, sondern es werden ganze Städte schwarz (Im CSU-Bayern ist das aber immer so )! Vor allem, was ist um 20:05 Uhr, wenn alle wieder auf “on” drücken?
Aber so könnten wir Verbraucher mal zeigen, was wir als Masse dann doch für eine Macht haben!!
Ich werde zu der Zeit auf einer Party sein und das Licht dort ausknipsen – mal schauen, wie viel Freude wir dann noch an dem Abend haben werden! Aber ein Zeichen zu setzen ist immer gut!!