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Rennie und Talcid: Ein gutes Mittel gegen Sodbrennen

Erstellt von Andreas Brandl am Mittwoch 3. November 2010

[Trigami-Anzeige] Als nächtelang durchgefeierter Junggeselle fängt man an das Problem zu kennen: Man hat sich den Magen „versaut“. Unter der Woche kann sich dann der Verdauungstrakt wieder erholen, aber durch unvernünftige Ernährung wird es mit zunehmenden Alter immer schlimmer. Und eines Tages fängt man an, die älteren Kumpels zu verstehen, wenn sie mit Medikamenten bewaffnet auf einem Festival Quartier beziehen.

Die „Volkskrankheit“ Sodbrennen (jeder Dritte plagt sich damit) oder auch „gastroösophagealer Reflux“ genannt – abgeleitet aus den medizinischen Fachbegriffen Gaster (Magen), Ösophagus (Speiseröhre) und Reflux (Rückfluss) – ist der Rückfluss von saurem Magensaft in die Speiseröhre und grundsätzlich ein natürlicher Vorgang. Zum Problem wird er nur, wenn durch eine Funktionsstörung des unteren Schließmuskels größere Mengen der Magensäure in die Speiseröhre gelangen. Besonders nach zu üppigen oder zu sauren Mahlzeiten tritt er auf, der brennende Schmerz hinter dem Brustbein.
(Mehr zum Thema Sodbrennen hier)

Welches sind die Faktoren für Sodbrennen?

Der häufigste Grund für Sodbrennen ist ein zu schwacher unterer Schließmuskel, der normalerweise die Magensäure vor einem „aufsteigen“ in die Speiseröhre hindern soll. Ausgelöst kann das durch verschiedene Faktoren werden:

  • Falsche Ernährungs- und Essgewohnheiten

Durch süße, fettreiche oder zu scharf gewürzte Speisen kann der Magen übersäuern. Wer über den Tag verteilt wenige aber dafür größere Portionen zu sich nimmt, schadet ebenso seinem Magen, wie jemand der häufiger spät Nahrung aufnimmt.

  • Genussmittel

Alkohol, Nikotin, aber auch Schokolade können sowohl zu einer Übersäuerung im Körper führen, also auch zu einer Senkung der Muskelspannung des Schließmuskels.

  • Stress und Hektik

Nicht nicht umsonst spricht der Volksmund davon, dass einem „etwas auf den Magen schlägt“. Unter Seelischen Belastungen, Hektik und Stress wird zu viel Verdauungssaft produziert. So sinkt der PH-Wert der Magen übersäuert wieder.

  • Übergewicht

Übergewicht verbunden mit Fetteinlagerungen erhöht den Druck in der Bauchhöhle, wodurch Magensaft nach oben gepresst wird.

  • Schwangerschaft

Auch schwangere Frauen haben häufig mit Sodbrennen zu tun, da das Kind im Mutterleib auf den Magen drückt.

  • Medikamente

Schließlich können auch bestimmte Medikamente Sodbrennen unterstützen, da sie zu verminderter Spannkraft des Schließmuskels führen können.

(Mehr zu den Ursachen hier)

Glücklicherweise gibt im Falle eines Falles dann Medikamente um die Schmerzen zu lindern:

Rennie: Rennie ist nicht nur aus dem Werbefernsehen bekannt („zwei Rennie genügen“) sondern auch eines der etabliertesten Präparate unter den Sodbrennen-Mitteln. Rennie ist sehr gut verträglich und neutralisiert die überschüssige Säure schnell und zuverlässig. Durch die natürlichen Wirkstoffe Calcium und Magnesium ist Rennie auch zur Behandlung von säurebedingten Beschwerden in der Schwangerschaft und in der Stillzeit geeignet.

Rennie erfrischt durch den Pfefferminz-Geschmack und wirkt schnell. Rennie empfiehlt sich bei leichten bis mittelstarken Beschwerden und ist in vier verschiedenen Packungsgrößen erhältlich.

Talcid: Talcid ist der Klassiker unter den Sodbrennen-Mitteln und bewirkt eine schnelle und kontrollierte Neutralisation der Magensäure. Zusätzlich werden körpereigene Faktoren aktiviert, die die Magenschleimhaut schützen.

So wirkt Talcid quasi doppelt: Zum einen wird die Magensäure neutralisiert und zum anderen stärkt Talcid die Schutzbarriere im Magen, in dem der Wirkstoff durch Säurekontakt einen natürlichen Säurepuffer in der Schleimschicht herausbildet.

Talcid gibt als Kautablette mit Pfefferminzgeschmack oder in flüssiger Form als Liquid und ist in verschiedenen Packungsgrößen verfügbar. Gerade bei mittelstarken, unregelmäßig wiederkehrenden oder akuten Beschwerden hat Talcid sich bewährt und ist sogar für Diabetiker geeignet.

Rennie und Talcid sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Aber beachten Sie bei allem immer, dass bei stärkeren Beschwerden oder Beschwerden über einen längeren Zeitraum ein Arzt aufgesucht werden sollte!

 
 

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